|
News
|
|
Newsarchiv
2008
/ 2009
Übersicht Rennberichte
2010
4. Platz Ironman
Regensburg
2. Platz Unterallgäu
Triathlon
6. Platz Stadttriathlon Erding
2. Platz Triathlon
Ingolstadt
2. Platz Tristar 111 Germany
8. Platz Ironman St. George
Die nächsten Rennen
29.08.2010
Ironman Canada
Sonstiges
LOGI
Ernährung

LOGI
= LOw Glycemic and Insulinemic Diet
Hier
erfahrt ihr mehr über die kohlenhydratarme
Ernährung
|
|




>>
zu meinen Ausrüstern
|
|
Ergebnisse Ironman Canada


Infos zum Rennen:
Ironman Canada

Bildergalerie Ironman Regensburg
Ergebnisse Ironman Regensburg
Ironman Regensburg
01. August 2010
Start: 7 Uhr Guggenberger See,
Neutraubling
meine Startnummer: 7
www.ironman-regensburg.de
Ergebnisse Unterallgäu Triathlon
Ergebnisse Stadttriathlon Erding
oder direkt zur
Liste
Ergebnisse Männer
Ergebnisse Frauen
Ergebnisse Triathlon Ingolstadt

©donaukurier.de

©donaukurier.de

©tinefoto.com

©tinefoto.com

©tinefoto.com
Ergebnisse Tri Star 111 Germany
nächstes Rennen:
13. 06.2010
Triathlon Ingolstadt
Tristar 111 Germany
Start:
Sonntag 06. Juni 8 Uhr
Ironman Saint George
Auswertung mit Garmin 310XT
Radstrecke
Laufstrecke

Galerie
Ironman St. George
Ergebnisse
Ironman St. George
Renninfos

Ironman Utah Live
www.ironman.com
- Start: Sa 1. Mai 06.45 Uhr
14.45 Uhr in DEU
- Startnummer 8

Schnee auf dem Mt. Lemmon





Simon "the cook" Veit




Simon mit unserer Karre

Die weite Prärie bei Sonoita
|
01.09.2010
IronWar Canada - um 13 Sekunden am Sieg vorbeigeschrammt
Das engste Finish beim Ironman Canada der
Geschichte! Um ein paar Meter habe ich meinen ersten Ironmansieg
verpasst und das auf der anspruchsvollen Strecke des stark besetzten
Ironman Canada!
Schon bei den ersten lockeren
Trainingseinheiten auf der Radstrecke hatte ich ein gutes Gefühl. Der
Kurs gefiel mir von Anfang an und ich freute mich auf den Richterpass
und den Anstieg zum Yellow Lake!
Dabei hatte es zunächst nicht gerade gut
angefangen. Nach dem Startschuss bei eigentlich guten Bedingungen,
fehlte mir jegliche Kraft in den Armen um vernünftig los zu kommen. Es
kam soweit, dass ich mich schon für einen Augenblick im Rettungsboot
sah, da ich dachte, ich komm nicht vom Fleck. So ging ich das
Schwimmen halt easy an, war aber mit 54:38 min und einem Rückstand von
8 min auf Kieran Doe nicht zufrieden, vor allem nachdem es in den
letzten Wochen doch recht gut lief.
Egal dachte ich, jetzt hab ich knappe 5
Stunden Zeit um auf dem Rad was gut zu machen. Als 25. Pro stieg ich
auf mein Scott Plasma und hämmerte mal los! Ich drückte einfach den
dicksten Gang den ich konnte und machte Platz um Platz gut. Am Fuße
des Richterpass lag ich schon auf Platz 11 und sah eine schöne
7-köpfige Gruppe vor mir wie an einer Schnur aufgereiht in den Pass
fahren. Super dacht ich, an allen vorbei, dann sind wir schon mal 4.
So einfach war es dann aber auch wieder nicht, da sich die Gruppe, in
der einige Favoriten lagen, sprengte. Auf der Passhöhe war ich dann
auf 9, und rollte auf der Abfahrt noch an Matt Lieto vorbei. Dann
wusste ich, dass ich schnell unterwegs sein musste. Am Gegenanstieg
hatte ich die Gruppe um Vuckovic und Zyemtsev direkt vor mir. Ich kam
näher und rollte an der nächsten schnellen Abfahrt ohne Probleme
vorbei! Niemand machte Anstalten mir zu folgen, was mich etwas
überraschte. Bis zum Yellow Lake passierte ich dann noch Curry und
Evans, was mich auf den 2. Platz brachte und ich wusste, dass der
Abstand zu Doe in Führung weiter schmolz. Kurz vor dem Rad Ziel
mogelte sich Curry noch mal vorbei, was aber nichts daran änderte,
dass ich mit knapp 5 Minuten Vorsprung die schnellste Radzeit in
4:38:36 hinlegte. Der Rückstand auf Doe betrug auch nur noch ca. 3:30
Min.
Guter Dinge ging ich in den Marathon,
lief mein gewohntes Tempo an und zog gleich an Curry vorbei. Was ich
erst für eine Fata Morgana hielt entpuppte sich dann nach genauerem
Hinsehen als das Führungsfahrzeug in der Ferne. Ich war überrascht
schon so nahe an Kieran dran zu sein, denn er war ja der Top- Favorit
hier. Hatte nur etwas Rückenschmerzen, die mir etwas zu schaffen
machten. Egal dacht ich mal wieder, und etwas zu zu legen, denn wenn
ich schon mal das Leader Auto in Sicht hatte, wollte ich auch wenn nur
für kurz, mal nen Ironman anführen. Die Rückenschmerzen lösten sich
auch so langsam und nach 12 Km war es dann so weit, ich war der Leader
in einem Ironman! War schon geil! Dachte aber, so lange wird's nicht
halten, einige der schnellsten Marathonläufer sind in deinem Nacken.
Allerdings kam mir bis zum Wendpunkt in OK-Falls keiner zu nahe. Erst
danach, sah ich alle Verfolger mir entgegenstürmen. Zuerst Zyemtsev
nach 10 Sekunden schon, dann Vuckovic und Vabrousek, alle innerhalb
einer Minute.
So und nun wurde es interessant! Erstmal
ging es noch einen 2 km langen Anstieg hoch, wo mir meine Schritte
schon ganz schön kurz vorkamen. Doch Victor brauchte noch geschlagene
6 km um diese 10 Sekunden zu zu laufen. Der Kameramann sagte immer zu:
"I can see Victor but I can't see Vuckovic". Zum einen ernüchternd zum
andern erleichternd!
Dran an meinen Fersen, machte Victor
allerdings keine Anstalten zu überholen. Das einzige was daran gut
war, er pushte mich das Tempo wieder zu erhöhen und auch hoch genug zu
halten. So liefen wir wenigstens den Verfolgern wieder weg. Victor
konnte ich aber nicht abschütteln, jede Tempoverschärfung machte er
mit. Als wir dann wieder nach Penticton rein liefen und die
Zuschauermassen dichter und lauter wurden, war ich erstmal davon
überwältigt. Ich war auch von mir überrascht bis hierher überhaupt
stand gehalten zu haben und fühlte mich sogar noch relativ gut. Und so
versuchte ich 5 km vor dem Ziel eine Attacke. All out hieß es für ein
paar Minuten, doch nichts half gegen den Ukrainer, der schon 7
Ironmanrennen gewonnen hat. Er blieb hartnäckig an meinen Fersen.
Trotzdem hielt ich das Tempo hoch, immer in Führung liegend, um einer
Attacke seinerseits vorzubeugen. Die letzten 3 km flogen wir an den
dichten kreischenden Zuschauerspalieren vorbei. Mein Garmin hat von km
39 bis 42 einen Schnitt von 3:49/km aufgezeichnet, doch auch das half
nicht. Victor setzte 500 m vor dem Ziel an, ich ging mit so lang wie
möglich, dann wurde daraus ein Sprint, unglaublich, wie einer nach 42
km so sprinten kann! Die Lücke wuchs auf ca. 10 m, dann nahm er etwas
raus. Ich witterte noch eine kleine Chance und zog ebenfalls noch
einen Sprint an, doch bevor ich die Lücke schloss, setzte er einen
drauf und mir den Todesstoß! Ich konnte nix mehr entgegensetzen, hab
aber wirklich alles in meiner Macht stehende versucht! Nach 8:32:28
erreichte Victor Zyemtsev magere 13 Sekunden vor mir die Ziellinie. Es
wäre auch zu schön und fast schon irreal gewesen, hätte ich an diesem
Tag den Ironman Canada gewonnen. Deswegen bin ich so was von glücklich
den 2. Platz in dem wohl engsten Rennen der Geschichte des IMC und
vielleicht des Jahres 2010 eine der Hauptrollen gespielt zu haben und
dafür mit der Hawaiiquali belohnt worden zu sein. 2:56:04 war meine
Marathonzeit, die drittschnellste des Tages.
Auf den 3. Platz lief Stephan Vuckovic in
8:38:31 vor Petr Vabrousek in 8:39:16.
Das war so ein überwältigender Tag!!!
Danke an meinen Coach Ulli, der mich vor allem mental perfekt auf
dieses Rennen vorbereitet hat. Ohne sein dazutun, wäre ich gar nicht
hergekommen. Ich weiß, dass mir viele abgeraten hätten, aber er kennt
mich so gut und ich vertraue ihm zu 100%, was dieses Rennen mal wieder
bestätigt hat!
Ergebnisse Ironman Canada
Seitenanfang
|
|
|
14.08.2010
Fit für Canada!
Wie ich schon erwähnte ist es
wahrscheinlich, dass ich wegen der knapp verpassten Hawaiiquali in
Regensburg einen neuen Ironman kennenlerne. Hätte selbst kaum
erwartet, dass es schon in zwei Wochen soweit sit, denn es soll der
Ironman Canada in Penticton sein, der sowieso schon lange auf meiner
Wunschliste steht. Mein Coach Ulli Hamberger hat mich davon überzeugt,
dass ich bis zum 29. August fit sein und dort von meiner bisherigen
Form schöpfen werde. Die Regeneration schreitet gut voran, was
mitunter an der professionellen physiotherapeutischen Betreuung durch
Markus Rauth und sein Team und der entsprechenden LOGI-Ernährung
liegt. Auch bin ich in Regensburg nicht besonders kaputt im Ziel
eingelaufen, was denke ich für meine Hochform spricht und Grundlage
für eine schnelle Regeneration ist. Allerdings werd ich es wohl erst
im Rennen herausfinden ob es wirklich reicht oder nicht. Ich bin sehr
gespannt und zugleich optimistisch, dass es klappt. Vor allem im Kopf
bin ich schon wieder bereit einen Ironman zu starten, was wohl am
wichtigsten ist. Ich freu mich schon auf die schöne Streckenführung
durch Kanadas atemberaubende Landschaften, was mich hoffentlich
zusätzlich motiviert.
Trainiert wird in der Zwischenzeit nicht
sehr viel. Es handelt sich in erster Linie um Regenerationstraining in
das hin und wieder eine erhaltende Maßnahme eingebaut wird.
Ironman Canada
|
|
02.08.2010
Top Finish beim Ironman Regensburg
Mit dem 4. Platz und einer klaren
persönlichen Bestleistung von 8:25:30 habe ich gestern den Ironman
Regensburg gefinisht. Leider weiß ich nicht so recht ob ich lachen
oder weinen soll! Zum einen habe ich Bestzeit in allen 3 Disziplinen,
u. a. endlich mal einen Marathon unter 3 Stunden hingelegt, zum andern
habe ich damit die Hawaiiquali um gut 2 Minuten verpasst.
Doch der Reihe nach. Am morgen um 7 Uhr
viel für alle 2300 Athleten aus 54 Nationen der Startschuss gemeinsam.
Es gab also keinen separaten Profistart wie bei so viel anderen
Rennen. Wäre ja auch kein Problem, doch man gewährte uns einen kleinen
Vorsprung von ca. 5 Metern, was zur Folge hatte, dass wir alle bis zur
Brust im Wasser standen während alle andern 2300 Amateure, von denn es
ja bekanntlich auch brutale Schwimmer gibt, mit festem Boden unter den
Füßen hinter uns kampfesbereit auf den Startschuss warteten. Ich
wusste vorher schon, dass dies ein Massaker erwarten ließ, denn nicht
alle Profis schwimmen wie ein Faris Al-Sultan oder Andi Böcherer. Wir
bis zum Hals im Wasser konnten natürlich nicht mit Anlauf und
Delphinsprüngen das Schwimmen angehen. So befand ich mich wie so viele
andere Kollegen zeitgleich mit dem Startschuss mitten im Geschehen. So
schwamm ich auf den ersten 500 Metern nicht um eine gute
Ausgangsposition fürs Radfahren zu bekommen sonder wahrlich um mein
Leben zu retten. Zum Glück wurden nach weitern 500 Metern alle etwas
langsamer und das Feld hatte sich entzerrt. Dann fand ich meine
Rhythmus und diesmal sogar eine kleine Gruppe die mein Tempo
einschlug. Nach 52:32 war ich dem "Ungeheuer" im Guggenberger See dann
endgültig als 9. Pro entkommen.
Beim Radfahren schlug ich gleich ein
hohes Tempo ein und machte auch sofort Plätze gut. An den Anstiegen in
der ersten Runde konnte ich alle Verfolger abschütteln und hatte ein
gutes Gefühl. Auf dem anschließenden Flachstück konnte ich immer noch
richtig Druck machen und fuhr bis auf den 4. Platz vor allerdings mit
etwas großem Rückstand auf die Spitze um Faris, Böcherer und Reichel.
Zwei Andere, die ich grade überhlte, konnte ich zunächst noch nicht
abschütteln, versuchte aber an den Anstiegen in der 2. Runde sehr hart
zu fahren, was mir weh tat, aber den Verfolgern auch. Einer musste
noch vor dem höchsten Punkt am Brennberg abreißen, zum Anderen konnte
ich nachdem ich im Flachstück gegen den Wind immer wieder aus dem
Sattel ging und heftig Druck machte mit Müh und Not eine kleine Lücke
reißen. Als er diese nicht mehr schließen konnte, war es um ihn
geschehen. Ein Kampfrichter signalisiert mir mit dem Daumen nach oben
meine erfolgreiche Attacke. Dadurch schmolz auch der Rückstand auf
Platz 3, der auf den letzten Kilometern nur noch 2 Minuten auf den
schnellen Schwimmer Horst Reichel betrug. Mit 4:33:41 Std. bog ich mit
der vierschnellsten Radzeit in die Wechselzone ein und handelte mir
dabei noch eine Gelbe Karte ein, da ich 2 m zu spät vom Rad stieg.
Allerdings ohne Zeitverlust, da nur meine Nummer registriert wurde und
ein "P" auf meine Startnummer gemalt wurde.
Als ich dann aus der Wechselzone lief
hatte ich plötzlich den Horst 50 Meter vor mir, was mich sofort
animierte das Tempo hoch zu halten, was ich sowieso vor hatte, doch so
viel es mir leichter. Mit meiner Garmin GPS Uhr war ich immer
genaustens informiert welches Tempo ich laufe. So lief ich die ersten
2 km in einem Schnitt von 3:30 min/km und war ab Km 1 auf dem 3.
Platz. Dann lief ich schön meinen Rhythmus weiter immer knapp unter
dem 4er Schnitt. Das klappte gut bis ca. km 28. Dann bekam ich etwas
Magenprobleme und musste ein Dixi aufsuchen, im Wissen das mein
Vorsprung nach hinten 4 min betrug. Nicht viel Zeit dabei verloren,
doch es lief nicht mehr ganz so rund obwohl ich mit ungefähr einem
4:10er Schnitt immer noch gut unterwegs war. Bei km 30 passierte ich
bei knapp über 2 Stunden, doch die Schritte wurden immer noch
schwerer. In der letzten von 4 Laufrunden erfuhr ich dann dass mein
Vorsprung auf Nils Görke von 4:30 auf 1:30 min geschrumpft war. Das
bekam mir gar nicht gut. Ich versuchte mich nochmals aufzubäumen. Der
Magen machte auch wieder Zicken und es ging einfach nicht mehr so
schnell wie anfangs. Bei km 37 oder 38 war es dann so weit. Ich hörte
für ca. 3 Sekunden eine wahninns Schrittfrequenz und dann flog er
vorbei als ob ich stehen würde! In dem Moment dacht ich: "bin ich
jetzt geplatzt oder was?" So dermaßen langsam hab ich mich gefühlt.
Kontern ging beileibe nicht zudem ich noch ein kurzes Meeting auf dem
Dixi hatte. Danach dauerte es noch mal ein paar Minuten bis ich mich
gefangen habe, dann konnte ich wieder in flüssigem Tempo laufen. Nils
war natürlich außer Sicht und ich hätte ihn auch ohne Meetings nicht
halten können. Er hatte an dem Tag einfach seinen Killer Marathon von
2:48 ausgepackt. Ich kann mir keinen Vorwurf machen. Mit 2:55:25 Std.
hatte ich immerhin noch den zweitschnellsten Marathon und persönliche
Bestzeit.
Faris gewinnt also in 8:13:37 vor
Teamkollege Andi Böcherer (8:18:28) und Nils Görke (8:22:57) den
Ironman Regensburg. Herzlichen Glückwunsch Jungs, geiles Rennen!
Mit 8:25:30 war ich gut dabei und bin
hoch zu frieden. Schade nur, dass es nur 2 Plätze für Hawaii gab. Aber
vielleicht lern ich dadurch wieder ein neues Rennen noch dieses Jahr
kennen!
Ergebnisse unter
www.ironman-regensburg.de
Seitenanfang
|
|
29.07.2010
Ironman Regensburg rückt näher
Wie die Zeit vergeht! Jetzt stehe ich
schon wieder kurz vor dem Start eines weitern Ironman 2010, nachdem
sich der Ironman St. George noch gar nicht soweit weg anfühlt. Nur
körperlich spür ich ihn schon lange nicht mehr, zum Glück! Für den
kommenden Ironman Regensburg am Sonntag verlief meine Vorbereitung
fast reibungslos nach meinen Vorstellungen. Dies zeichnete sich in den
letzten 4 Rennen ab, die mit als Vorbereitung gedient haben.
Daran folgten noch 3 sau harte
Trainingswochen, in denen ich vor allem Augenmerk auf das Radfahren
legte. Ich hatte das Gefühl, dass jede Einheit, war sie auch noch so
hart, wieder einen Schritt nach vorne gebracht hat. Egal ob zu Rad
oder zu Fuß, ich hatte immer ein gutes Gefühl. Nur im Schwimmen fühlte
ich mich ein ganze Zeit lang etwas geschwächt, doch rechtzeitig zu den
letzten wichtigen Einheiten stellte sich auch hier eine ganz passable
Form ein so wie ich denke.
Für Sonntag bin ich also körperlich und
geistig top fit! Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf das Rennen,
endlich alles rauszulassen und bis zum letzten Tropfen alles zu geben!
Ich hoffe Ihr verfolgt das Rennen wieder,
entweder live an der Strecke oder vor dem Fernseher oder dem Internet.
Alle Infos gibt's unter:
www.ironman-regensburg.de
oder www.ironman.com
|
|
27.06.2010
2. Platz zum dritten - Unterallgäu Triathlon 2010
Gestern hatte ich bei optimalen
Bedingungen ein fast optimales Rennen beim Unterallgäu Triathlon in
Ottobeuren. Bei meinem Heimrennen musste ich mich trotz persönlicher
Bestzeit von 1:59 Std. mit dem 2. Platz hinter dem Südafrikaner Claude
Eksteen begnügen.
Jedoch wertete der Start von Claude das
diesmal sehr stark besetzte Renne enorm auf, was meine eigene Leistung
auch wohl sehr pushte. Beim Schwimmen kam ich noch als 7. mit über 2
Minuten Rückstand auf Claude aus dem Wasser. Auf der sehr
anspruchsvollen Radstrecke konnte ich dann kurz vor dem Wechsel
überraschend aufschließen und die Führung übernehmen. Mit einem
schnellen Wechsel konnte ich die Spitze noch 1 km verteidigen, musste
aber den starken Läufer aus Südafrika ziehen lassen, was mir vorher
allerdings schon bewusst war. Es half mir nicht mal meine persönliche
Laufbestzeit von 40:19 auf die 11,6 km lange hügelige Laufstrecke.
Claude gewann in 1:57:19 Std. Auch ich blieb in 1:59:05 Std. noch
unter der 2 Stundenmarke. Florian Stelzle aus Fürstenfeldbruck
komplettierte das Treppchen in 2:2:21. Ich bin froh, dass wieder mal
ein Starkes Teilnehmerfeld in Ottobeuren war und mit dem Vorurteil
aufgeräumt ist, der Unterallgäu Triathlon sei schwach besetzt und
ziehe keine Spitzenathleten an, was allerdings in der Vergangenheit
eher eine Seltenheit war. Sieht man mal in frühere Siegerlisten,
tauchen Namen auf wie Chris Legh, Jason Shortis, Roland Knoll, Ralf
Schmiedeke, Claude Eksteen, alles hochkarätige Profis im auf
Weltklasseniveau.
Über den 2. Platz freue ich mich sehr und
auch, dass dem Publikum ein spannendes Rennen geliefert wurde. Weil
das Rennen wieder voll aus dem Training heraus gemacht wurde ist es
umso erfreulicher. Die Form wird jetzt langsam richtig stabil und in
den nächsten Wochen optimiert um dann beim Ironman Regensburg optimal
in Hochform an den Start zu gehen, worauf ich jetzt richtig heiß bin.
zurück
|
|
21.06.2010
6. Platz beim Erdinger Stadttriathlon
Dieses Jahr hat uns das Wetter in Erding
mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei 16°
Wassertemperatur, Regen und kühlen Außentemperaturen war ich mit
meinem Rennen dennoch sehr zu frieden. Beim Schwimmen war der
Rückstand auf den Schnellsten Michi Raelert mit 3 min schon sehr groß
aber noch im Rahmen. Auf den 45 Radkilometern ging ich wegen der Kälte
etwas verhaltener an und versuchte einen guten Rhythmus zu finden und
kam dann auch ganz gut in Schwung, sodass ich als 6. vom Rad stieg.
Meine Füße brauchten fast die gesamten 10 Laufkilometer um wieder
aufzutauen, vorher habe ich sie einfach nicht gespürt. Das Problem
hierbei, man verliert jegliches Laufgefühl. Aber ich hatte denke ich
einen ganz guten Lauf und hielt meinen 6. Platz in dem wohl besten
Feld aller Zeiten in Erding, mit dem ich sehr zufrieden bin. Das
Rennen war wieder ein wichtiger Schritt in Richtung Ironman Regensburg
am 1. August bei dem dann die Form auf dem Höhenpunkt sein soll.
Gewonnen hat der aktuelle Ironman 70.3
Weltmeister und neuer Erdinger-Alkoholfrei Teamkollege Michael Raelert
vor Michi Göhner und Andi Raelert (beide auch
Erdinger-Alkoholfrei-Team). Herzlichen Glückwunsch!
Hier schon mal die Top 10 Herren
1. Michael Raelert Team Erdinger
Alkoholfrei 1:55:47
2. Michael Göhner Team Erdinger Alkoholfrei 1:56:46
3. Andreas Raelert Team Erdinger Alkoholfrei 1:58:27
4.
Andreas Dreitz ASC
Kronach-Frankenwald 2:00:20
5.
Daniel Schmoll Team Erdinger
Alkoholfrei 2:00:59
6. Christian Brader Team Erdinger Alkoholfrei 2:01:10
7.
Fabian Conrad Team Erdinger
Alkoholfrei 2:01:37
8.
Stefan Schmid Aquaman TriTeam
Schongau 2:02:16
9. Norbert Langbrandtner Team Erdinger Alkoholfrei 2:03:00
10. Lothar Leder Team Erdinger Alkoholfrei 2:03:11
...
15. Martin Schädle TV Memmingen 2:09
Ergebnisse folgen sobald die offizielle
Liste freigegeben ist.
zurück
|
|
14.06.2010
Wieder 2. diesmal hinter Faris in Ingolstadt

©donaukurier.de
Bei meiner ersten
Kurzdistanz gestern in Ingolstadt seit wohl einem Jahr kam ich nicht
wirklich in die Gänge. Es lief alles etwas schwerer und zäher obwohl
ich vom Gefühl her 100% gab. Am Ende kam trotzdem ein guter 2. Platz
hinter Faris Al-Sultan und vor Harald Funk heraus.
Überraschend erstmal
war, dass das Schwimmen ohne Neo stattfand. Die Wassertemperatur
betrug um die 24° was die Entscheidung vollkommen rechtfertigte. Der
See war wirklich sehr angenehm, daher begrüßte ich das Neoverbot sehr.
Eigentlich hatte ich auch ein super Gefühl während des Schwimmens,
doch irgendwie hat mir Faris über 3:30 auf den 1500 m gegeben, als ob
ich Kreise geschwommen wäre.
Der Sichtkontakt auf
dem Rad war dann natürlich Meilen weit entfernt, trotzdem gab ich
alles und versuchte so hart wie möglich auf den 40 km zu fahren, was
mir von Anfang an brennende Beine bescherte, aber ich wollte ja auch
alles raus hauen, auch aus Trainingsgründen. Allerdings bin ich wohl
keine Kurzstrecken mehr gewöhnt, sodass ich nicht schneller fahren
konnte als auf die 100 km eine Woche zuvor in Worms. Da lief es ja
auch erst ab km 50 richtig gut. Faris gab mir also nochmal 3 min, was
mich jetzt aber nicht nachdenklich stimmt, da ich mich eigentlich in
einer super Radform befinde, zumindest auf die Langdistanz bezogen.
Ähnlich erging es mir
auch auf den abschließenden 10,6 km Laufen um den Ingolstädter
Baggersee. Die ersten 5 km brauchte ich um das Laktat aus den Beinen
zu laufen, dann fand ich meinen Rhythmus und dann lief es auch sehr
gut. Alles in Allem gar kein schlechter Wettkampf auch wenn der
Rückstand von 8 min sehr groß ist. Man muss allerdings auch sagen
Faris hat ein absolut geiles Rennen gemacht, auch weil er wirklich in
einer top Form ist und gestern einfach unantastbar war. Glückwunsch
und Hut ab Junge!
Danke auch an die
Veranstalter in Ingolstadt, die ein perfektes Rennen auf die Beine
gestellt haben und unglaublich viele begeisterte Zuschauer an die
Strecke gelockt haben. Es hat richtig viel Spaß gemacht. Danke Gerhard
und Klaus, weiter so!
zurück
|
|
07.06.2010
2. Platz hinter Makka beim Tristar 111 Germany
Gestern fand die
Weltpremiere der neuen Triathlon Serie
Tri Star 111 in Worms statt. „111“ bedeutet 1 km Schwimmen, 100 km
Radfahren und 10 km laufen. Eine völlig neue Strecke die Spannung und
Abwechslung verspricht.
Unter den über 600
Startern waren u.a. keine Geringeren als Chris „Makka“ Mc Cormack
(AUS) und Ain-Alar Juhannson (EST).
Die Bedingungen mit
strahlendem Sonneschein und warmen Temperaturen waren traumhaft und
die Organisation um Rennleiter Lothar Leder war perfekt.
Geschwommen wurde
in einem Hafenbecken im Rhein. Zuerst wurden wir 15 Profis um 8 Uhr
auf die 1000 m geschickt und dann jeweils im 2 Sekundenrhythmus alle
600 Amateure.
Die
Fronten waren gleich abgesteckt. Makka zog mit dem Esten Ailt Priit
davon. Ich schwamm als Verfolger mit Till Schramm auf Position drei
kam allerdings mit 1:30 min Rückstand aus dem Wasser. Der Wechsel lief
auch nicht ganz Reibungslos, sodass ich irgendwie noch mal 30 sek. auf
Makka verlor.
Auf den ersten 20
flachen Km der Radstrecke bildete sich dann eine kleine
Verfolgergruppe mit Juhannson, Stilgenbauer, Kaiser und mir. Bis Km 40
war der Rückstand auf Makka auf 40 sek. geschrumpft, doch alle sind zu
schnell angefahren. Ich konnte das Tempo der Gruppe in den Weinbergen
teilweise schon früher nicht mehr mit gehen, war eigentlich von Anfang
an "blau" und fuhr dann mein eigenes Tempo in meinem Rhythmus, was
sich auszahlte. Nach der Hälfte war der Großteil des Laktats wieder
draußen, und ich holte die Gruppe wieder ein und fuhr gleich vorbei
auf den 2. Platz. Nur Ain-Alar erging es wohl ähnlich wie mir und zog
noch 20 km vor dem Radziel an mir vorbei. Der Schnellste Radler von
Hawaii 2008 nahm mir mit seinen 100 kg Kampfgewicht bis zum Ende noch
eine geschlagene min ab.
Der Wechsel zum
Laufen war dann wieder perfekt. Das Anlaufen nach so einer langen
Radstrecke auf solch eine kurze Laufstrecke fühlte sich höllisch an,
vor allem galt es erstmal die Nibelungenbrücke, die sich als harte
Steigung entpuppte zu überqueren. Ain-Alar war in Sichtweite etwa 1
min vor mir und ich wusste, dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit
war bis ich ihn haben müsste, falls die Beine halten. Es dauerte aber
noch 6 km bis ich an dem Esten dran war, sicherte mir aber den 2.
Platz hinter dem Australier Mc Cormack, dem ich zwar nicht wirklich
gefährlich wurde, was auch nicht mein Anspruch war, dessen Vorsprung
aber nicht mehr groß anwuchs. Am Ende hatte ich 2:22 Min Rückstand in
einer Zeit von 3:16:46.
So gesehen war das
Rennen für mich nicht nur eine tolle Vorbereitung für Regensburg
sondern ein großer Erfolg und Motivationsschub. Ich hätte nicht
gedacht so kurz nach dem Ironman Utah und einem harten Trainingslager
in solch guter Verfassung zu sein. Das spricht für glaube ich für
meine gute Grundlage die ich mir in Arizona und Utah geholt hab, auf
die ich jetzt bis Regensburg gezielt aufbauen werde.
Nächstes Wochenende
starte ich dann bei einer weiteren Premiere, den Stadttriathlon in
Ingostadt, da geht’s dann gegen den nächsten Hawaii Champ, Faris!
zurück
|
|
04.06.2010
Start beim Tristar 111 Germany in Worms
Nach einer schnellen Erholung vom Ironman
Saint George vor knapp fünf Wochen habe ich mich kurzfristig für einen
Start beim
Tristar 111 Germany in Worms am kommenden Sonntag entschieden.
Seit gut drei Wochen befinde ich mich bereits wieder in der intensiven
Vorbereitung auf den Ironman Regensburg am 1. August.
Aufgrund des verregneten Wetters in der
vergangen Woche, habe ich auch noch en kurzes Trainingslager in Süd
Tirol am Kalterer See zusammen mit meiner Erdinger-Alkoholfrei
Teamkollegin Meike Krebs eingebaut.
Die Premiere der neuen Tristar-Serie in
Worms kommt mir daher mit seinen Streckenlängen 1 km Schwimmen, 100 km
Rad und 10 km Laufen sehr gelegen. Mal sehen was nach dieser Woche
noch möglich ist, ich freu mich aber richtig auf dieses und die
darauffolgenden Rennen im Juni.
|
|
02.05.2010
Top 10 Ergebnis beim Ironman St. George
Die Strecke beim heuer zum ersten mal
ausgetragenen Ironman Saint George in Utah hat es wirklich in sich.
Ich sage nur Lanzarote hat wohl seinen alleinigen Status "härtester
Ironman neben Hawaii" verloren. Es war von Anfang bis Ende ein Kampf
bei dem man sich kein einziges Mal erholen konnte.
Es war eigentlich schon vor dem Start ein
Kampf gegen die Morgenkälte. Wir hatten unter 10°. Das Wasser war auf
56°F gemessen was knapp über 13° C bedeutete. Eigentlich viel zu kalt
um einen Ironman zu starten. Versuchte mich dann so gut es ging im Neo
warm zu bekommen was nicht wirklich gelungen ist. Ich überlegt mir
dann ob ich überhaupt einschwimmen sollte, um nicht noch mehr zu
frieren. Matt Lieto hat mir dann geraten mindestens 10 min vorher ins
Wasser zu gehen, weil man sich wirklich an die Kälte gewöhnen muss.
Hab den Rat auch befolgt, was wohl eine gute Entscheidung war, denn im
ersten Moment bleibt einem erst mal die Luft weg.
Vom Start bin ich dann ganz gut
weggekommen und hatte mich dann auch an die Spitzengruppe
festgebissen. Nur nach einigen 100m schlugen die eiskalten Wellen ins
Gesicht und mir blieb immer wieder die Luft weg. Da dachte ich nur
noch daran, heil aus dem Wasser zu kommen. Musste also reißen lassen
obwohl ich das Tempo mitgehen konnte und zog allein meine Kreise durch
das Sand Hollow Reservoir, denn von hinten kam auch niemand um mich
abzulösen. Mit meiner Schwimmzeit von 53.33, die mich angesichts der
Bedingungen sogar etwas überraschte, war ich vollstens zufrieden.
Damit hab ich meine Bestzeit um ca. 2 min verbessert. Der Rückstand
auf die Spitzengruppe betrug auch nur knapp über 2 min, was mir
wirklich einen gehörigen Auftrieb gab.
Das Radfahren bestand aus einer 40 km
Anfahrt nach St. George mit ca. 400 Höhenmetern, und einer zweimal zu
durchfahrenden Runde über 70 km von St. George über Gunlock und
zurück. Die Runde hatte es in sich. Von St. George bis Gunlock steigt
es stetig an auf einer Länge von ca. 35 km, dazu kommt der rauhste
Asphalt den man sich vorstellen kann. Rollsplitt in Deutschland
dagegen ist eine Spiegelfläche. Das ist aber noch nicht alles, es
herrschte nur Gegenwind in dieser Richtung, sodass dies der härteste
und langsamste Teil der Strecke war. Dafür gab es am Ende eine ca. 20
km lange abschüssige Strecke mit Rückenwind. Insgesamt hatte die
Radstrecke 2400 Höhenmeter und ist somit eine der härtesten im
Ironmancircus.
Leider hatte sich bis dahin an den
Außentemperaturen noch nicht viel getan, zudem war man klatsch nass
und ich hatte mir nur Ärmlinge und Socken zusätzlich zum Radfahren
angezogen, was eindeutig zu wenig war. So saß ich die ersten 1,5
Stunden zitternd und schlotternd auf dem Rad, dass ich kaum noch die
Richtung halten konnte. Dazu gesellten sich Krämpfe in den
Oberschenkeln, die besonders bei einsetzenden Zitteranfällen
eintraten. Da konnte ich dann an den ersten Anstiegen weder was
gutmachen noch gegenhalten. Ich musst mich enorm darauf konzentrieren
die Krämpfe unter Kontrolle zu bekommen, was mich einiges an Tempo
kostete. Erst im Teil Richtung Gunlock war ich die Krämpfe und das
ewige Zittern los. Es wurde auch langsam wärmer. Ab dann hatte ich
einen guten Tritt und machte wieder etwas Tempo. Holte mir auch den
ein oder andern Platz zurück und fuhr auf den 8. Platz. Die zweite
Runde war noch ein Stückchen härte, aber ich konnte meinen Platz gegen
Sergio Marques und Petr Vabrousek verteidigen. In dieser Zeit waren
auch die große Masse an Amateuren unterwegs. Ich habe noch niemals so
viele Athleten im Ironman die Berge hochschieben gesehen. Ich möchte
nicht wissen wie es in deren zweiten Runde aussah.
Dann kommen wir zum nächsten und wohl
allerhärtesten Teil dieses Rennens, die Laufstrecke. Sie übertrifft
alles bisher dagewesene. Nach der Wechselzone gibt es einen ca. 5 km
langen Anstieg zu bewältigen, es folgen 2-3 fast schon flache aber
eher wellige Kilometer, bevor es ein 3 Kilometer langes Bergabstück
zum Wendepunkt gibt. Dann das ganze zurück und weil es so schön war
durften wir das gleiche noch mal laufen. Ingesamt hatte die
Laufstrecke 860 Höhenmeter.
Für mich war klar, da kann viel
passieren. Jeder muss nach dieser Radstrecke erstmal über die Berge
kommen und das nicht nur einmal. Ich ging den Marathon sehr ruhig an,
denn ich rechnete damit, dass da vorne noch einige platzen würden.
Zwischenzeitlich lief ich sogar auf den 6. Platz, konnte aber gegen
die starken Läufer Marques und Vabrusek nicht gegenhalten und gab mich
mit dem 8. Platz zu frieden. Es war trotzdem für mich ein gut
eingeteiltes Rennen, mit dem ich angesichts meiner Vorbereitung, die
bisher nur aus Grundlagenausdauer und ein wenig Kraftausdauer bestand,
äußerst zu frieden bin. Ich lief voll nach Plan, es reichte nur nicht
ganz für die Top 5, was eine Hawaiiquali bedeutet hätte. Es zeigt mir
auf jeden Fall, dass ich schon eine gute Form für diese Saison habe,
welche jetzt dann im Hinblick auf den Ironman Regensburg am 1. August
mit intensiven Trainingseinheiten auf Top-Niveau gebracht wird. Es
gibt ja auch da noch eine Qualifikations-Chance für mich, die ich
nutzen will.
zurück
|
|
30.04.2010
Ironman Saint George, Utah - die letzten
Vorbereitungen laufen
Mittlerweile hab ich mich in dem
verglichen zu gewöhnlichen amerikanischen Städten relativ ruhigen und
gemütlichen aber sehr sehenswerten Städtchen Saint George an der
südlichen Grenze Utahs recht gut eingelebt. Rob mein Homestay ist
unglaublich nett und zuvorkommend, mir fehlt an nichts und habe in
seinem Hause alle Freiheiten, ideal um die letzten Tage vor dem Rennen
zu relaxen und das Rennequipment vorzubereiten.
In den letzten Tagen hab ich noch mal
zusammen mit Simon auf der Wettkampfstrecke trainiert. Es hat sich
nichts geändert seit ich letztes Jahr schon mal hier war, die Strecke
ist eine der schwersten auf der Welt. Auf dem Rad gilt es über 2000
Höhenmeter zu überwinden. Hinzu kommen grobe Straßen und evtl. starker
Wind, den hatten wir jedenfalls die letzten Tage. Der eigentliche
Hammer ist aber die Laufstrecke. Ich weiß nicht so recht ob das
überhaupt in einem Ironman möglich ist. Auf meiner meinem Garmin
GPS-Gerät werden 800 Höhenmeter angezeigt. Swen Sundberg hat das
bestätigen können. Eigentlich geht's nur lange rauf und lange runter.
Es wird auf jeden Fall spannend. Das Schwimmen findet in einem See in
einem Nationalpark statt. Wenn kein Wind geht sieht das Wasser ganz
angenehm aus, es ist aber mit 15 bis 16° C verdammt kalt.
Das alles Verspricht ein unglaublich
hartes Rennen. Für mich heißt es hier Ruhe bewahren und mit Kräften
haushalten. Man muss hier bis zum letzten Meter kämpfen. Das heißt
aber nicht das mir die Strecke nicht liegt. Ganz im Gegenteil hier
denke ich kann ich an einem guten Tag alle meine Stärken ausspielen.
Am Samstag Abend wissen wir mehr.
Hier noch die Links zum Rennen. Der
Startschuss wird am Samstag den 1. Mai um 6.45 Uhr (14.45 Uhr
deutscher Zeit) fallen.
www.ironman.com oder
www.ironmanstgeorge.com
So jetzt heißt es für mich aber Beine
hoch und ab ins Bett.
|
|
22.04.2010
In guter Verfassung trotz Erkältung
In der 2. Woche meines 3-wöchigen TLs in
Tucson hat mich eine kleine Erkältung erwischt, die zwar nicht heftig
aber etwas hartnäckig war. Die Intensität nahm ich sofort raus, konnte
aber trotzdem effektiv im Grundlagen- und Kraftausdauerbereich
Radfahren und Laufen. Schwimmen musste ich ein paar Einheiten
streichen, weil ich keine schwerere Erkältung riskieren wollte.
Seit Anfang dieser Woche geht's aber
schon wieder so gut, dass ich intensiver trainieren kann. Beim
Schwimmen bin ich mittlerweile ebenso voll im Plan. Vielleicht hat mir
die Woche Schwimmpause nicht geschadet, da ich jetzt irgendwie ein
sehr gutes Wassergefühl habe. Ansonsten fühl ich mich auch wirklich
gut trainiert und eigentlich sehr gut in Form. Ich hoff, ich kann mich
jetzt in den nächsten 8 Tagen noch richtig gut Erholen und Energie
tanken, um dann mit vollem Akku beim Ironman Utah zu anzugreifen. Die
Motivation steigt so langsam an und ich freu mich auf ein spannendes
Rennen.
Morgen ist dann mein letzter voller Tag
in Tucson - es ist echt unglaublich wie schnell hier die Zeit
dahingeht - bevor wir dann am Samstag Nachmittag Richtung St. George
via Phoenix und Las Vegas aufbrechen. Es gilt über fast 900 km auf
elendslangen und leeren Highways ohne jegliche Kurve, nicht in
Versuchung zu geraten das Speedlimit von ca. 90-100 km/h zu
durchbrechen. Um da nicht die Nerven zu verlieren, werden wir wohl auf
halber Strecke ein Motel aufsuchen und den Rest gemütlich am Sonntag
fahren.
Das nächste Update gibt's dann aus St.
George ein paar Tage vor dem Ironman. Wer sich darüber jetzt schon mal
informieren will kann das auf den Seiten von
www.ironman.com oder
www.ironmanstgeorge.com
Viel Spaß!
|
|
13.04.2010
Seit einer Woche zurück in Tucson
Es ist ein schönes Gefühl wieder im
warmen Südwesten der USA zu sein und den ganzen Tag für das Training
zur Verfügung zu haben zu mal die Bedingungen gerade zu ideal sind.
Man kann einfach davon ausgehen, dass jeden Tag die Sonne scheint und
zu 99,9 keine Wolke am Himmel zu sehen ist. Das macht das Planen sehr
einfach. Verglichen zu September 2009 kann man jetzt sogar bei
Tageslicht laufen gehen. Morgens haben wir Temperaturen um die 20°
während das Thermometer nachmittags auf meist über 30° klettert.
Meine erste Woche war geprägt von langen
Läufen in hügeligem Gelände. Dabei lief ich zwei mal ca. 2 Stunden und
einmal 3 Stunden allerdings innerhalb von zwei Einheiten. Da kamen
dann schon über 100 km zusammen. Die Intensität war dabei allerdings
nicht wirklich hoch, nur den letzten Lauf gestern über 30 km
gestaltete ich in einem höheren Tempo auf flacher Strecke.
Beim Radfahren halte ich mich noch
gezielt an höhere Umfänge in niederen Pulsbereichen allerdings mit
größeren Kraftausdaueranteilen. Vor zwei Tagen stand eine lange Tour
nach Sonoita fast an der mexikanischen Grenze an. Es ging ca. 100 km
hin und 100 km auf selber Strecke zurück, wobei bis Sonoita
knallharter Gegenwind herrschte und fast 100 Höhenmeter durch weite
Prärie überwunden werden mussten. Der Lohn an der wohl einzigen
Tankstelle um Umkreis von 50 Km eine Cola und ein Snickers, da ich auf
dem Rückweg etwas Gas geben wollte, mit Rückenwind und meist bergab,
ja wohl ein tolles Vergnügen :)
Schwimmen läuft trotz Umfangreichen
Rad-Lauftraining sehr gut. Es macht halt Spaß unter freiem Himmel bei
angenehmen 30° eine Schwimmeinheit durch zu ziehen. Da wir auch sehr
Früh aufstehen sind auch längere Pausen zwischen den
Trainingseinheiten drin, was mich doch schneller regenerieren lässt.
Heute ist Ruhetag, den Simon sowie ich
sehr genießen. Simon wird von mir ganz nebenbei noch zum Koch
ausgebildet, zumindest soweit, dass man sich für ein mehrwöchiges
Trainingslager ohne "Fast Food" über Wasser halten könnte.
Salatdressing und Reiskochen kann er schon. An Spiegelei und Kaffee
traut er sich noch nicht heran. Heute steht dann erstmal "Spaghetti"
auf dem Stundenplan. Ab morgen wird das Training dann auch intensiv
genug! Nicht nur weil dann Maiki Twelsik wieder "back in town" ist!
|
|
|
03.04.2010
Ab ins Trainingslager nach
Arizona
Die Verschnaufpause zu
Hause war nur kurz und es heißt schon wieder Koffer packen, denn am
Montag geht's ins nächste Trainingslager nach Tucson Arizona, an das
ich im Anschluss den Ironman Utah in St. George anhängen werde. Es
sind 3 Wochen mit Rad-Laufschwerpunkt in Tucson geplant. Ca.
eine Woche vor dem Rennen werde ich dann nach Utah düsen um das erste
Renen des Jahres noch etwas entspannt vorbereiten zu können. Mein
Kumpel Simon aus Dettingen wird mich begleiten und sich auch auf seine
Triathlonsaison in Tucson intensiv vorbereiten.
Endlich können wir beim
Packen auch die Winterklamotten außen vor lassen, denn die
Wetterprognosen für Tucson sehen so aus, wie es sich für einen Ort
mitten in der Wüste gehört, nämlich Sonne und 0% Regen für viele viele
Tage nacheinander! Die Temperaturen hören sich mit 25-28 Grad dabei
gerade zu ideal an. Wenn jetzt noch ein paar Straßen asphaltiert
worden wären, wäre ich so was von glücklich!
Ich halte euch auf dem
Laufenden.
Allen ein Frohes Osterfest!
Euer Christian
|
|
|
22.03.2010
Trainingslager Mallorca
2010
Nach fast 2 Jahren
Abstinenz zog es mich dieses Frühjahr wieder mal auf die Balearen
Insel um ein intensives Radtrainingslager durchzuziehen. Das Wetter
spielte in der ersten Woche noch nicht ganz mit. Regen, Schnee und
kühle Temperaturen um die 5-10 Grad waren keine Seltenheit. Die
meisten mitgereisten Kollegen vom TVM trotzten dem Wetter und schlugen
sich eisern durch die Kälte. Auch mir gelang es relativ effektiv zu
trainieren, wenn ich dem Regen aus dem Weg ging. Mehrere
Kraftausdauereinheiten im intensiven Bereich standen hauptsächlich auf
dem Programm. Dazu wurde viel gekoppelt mit meist kürzen aber
schnellen Läufen. Der Rest wurde im Grundlagenbereich trainiert.
Angenehm würde es dann erst in der 2. Woche als die Temperaturen
endlich Richtung 20 Grad stiegen und die Sonne die Vorherrschaft am
Himmel stets verteidigte. Das Trainingslager verlief sehr gut und die
Form stieg zusehends an. Das motiviert mich noch mal für meinen
Saisonstart am 1. Mai. Jetzt folgt aber erstmal eine
Regenerationswoche, bevor der letzte Trainingsblock vor dem Ironman
Utah, der dann zum Teil schon in Arizona stattfinden wird, eingeleitet
wird.
|



 |
01.03.2010
Erstes Trainingslager 2010
an der Algarve
In den letzten 3 Wochen
konnte ich nun endlich die ersten Grundlagen auf dem Rennrad legen.
Erstmals trainierte ich in Portugal an der Algarve. Eine tolle Gegend
zum Rennradfahren, nicht nur auf Grund der einmaligen Landschaft
sondern auch wegen des niedrigen Verkehrsaufkommens. Die Straßen waren
meist in einem top Zustand. Allerdings müssen einige Höhenmeter in
Kauf nehmen. Sobald die Küste verlassen wird geht's Hügel für Hügel
hoch und wieder runter. Nicht sehr schwierig, aber die Höhenmeter
summieren sich auf 1500 bei einer Strecke von ca. 100 km.
Nichtsdestotrotz kann man durchaus auch flach fahren, jedoch liegt die
größere Auswahl an landschaftlich reizvollen Strecken im Hinterland.
Auf Grund, dass ich in
einem hervorragenden Robinson-Hotel untergebracht war, kam das
Schwimmtraining diesmal auch nicht zu kurz. Main Zimmer lag nur wenige
Schritte neben dem Hallenbad, das mir tagsüber fast alleine
gehörte.
Zum Radschwerpunkt
ergänzend fand ich auch ideale Laufbedingungen vor. Entweder auf
Feldwegen zwischen Orangenplantagen oder auf kleinen ruhigen
Asphaltstraßen zwischen den nahe liegenden Dörfern.
In der letzten Woche meines
Aufenthalts fand im Robinson Club eine Event-Woche mit Schwimmen und
Laufen an. Dabei bot ich zusammen mit meinem Trainingspartner Gerald
Just mehrere Schwimm- und Laufkurse sowie ein Seminar über
Ausdauersport und Ernährung an, was bei den Teilnehmern gut ankam und
am abendlichen Buffet gleich umgesetzt wurde, was mich besonders
freute.
Der Club selbst ist mit
eigenem Hallenbad, Sauna, Fitnesscenter mit vielen Kursangeboten und
einer vorbildlich geführten Bike Station, wo Rennräder und MTBs
gemietet werden können, ideal zum Rad- oder Triathlontrainingscamp
geeignet.
Das Wetter war zwar nicht
immer perfekt, aber so warm, dass man auch im Regen ohne Probleme
radeln konnte. Meistens lag die Temperatur zwischen 14 und 18°C.
Jetzt bin ich nur ca. 1
Woche zuhause und regeneriere etwas von den letzten 3 Wochen. Am
Freitag 5. März geht's schon wieder für 2 Wochen nach Mallorca um die
zweite Phase der Vorbereitung für 2010 zu starten.
|
|
|
03.02.2010
Wintertraining vorerst abgeschlossen
Wintertraining heißt für
mich viel Schwimmen und Langlaufen. In den letzten Wochen stand ich
ca. 5 mal pro Woche auf den Skatingskiern und war ebenso oft im
Wasser. Dabei kamen bis zu 23 km Schwimmen und 15 Std. Langlaufen pro
Woche zusammen. Damit hab ich jetzt eine optimale Grundlagenausdauer
für dien Saison 2010 und kommenden Trainingslager geschaffen, in denen
dann spezifischer trainiert wird
Übermorgen geht's dann zum
ersten mal in der neuen Saison in den warmen Süden. Dann trainiere ich
für fast 3 Wochen im Robinson-Club Quinta Da Ria an der Algarve in
Portugal schwerpunktmäßig Radfahren und Laufen.
Dabei wird vom 17.02. bis
24.02. ein Triathlon-Camp für Jedermann angeboten, welches u.a. von
mir betreut wird. Es sind noch Plätze frei! Wer also Interesse
daran hat,
hier gibt's die weiteren Infos.
Wer weiß wie die Schneelage
Ende Februar noch ist, vielleicht muss ich mich dann auch nochmals auf
die Loipe wagen, bevor es ins nächste Trainingslager nach Mallorca
geht.
|
|
|
21.01.2010
Sportler des Jahres 2009
Vor Kurzem wurden wieder
die Sportler des Jahres der Stadt Memmingen gekürt, und ich freue mich
sehr euch mitteilen zu dürfen, dass ich nach 2006 als Jugend-Sportler
des Jahres, 2009 zum Sportler des Jahres gewählt wurde.
Sportlerin des Jahres würde
die Leichtathletin Katharina Heinle vom TV Memmingen.
Für alle Interessierten
findet die Sportlerehrung 2009 am Montag 25.01.2010 um 18.30 Uhr in
der Sporthalle der Bismarck- und Elsbethenschule statt.
|
|
|



|
11.01.2010
Langlauf-Höhentraining in Süd Tirol
Seit gestern
bin ich wieder zurück aus dem 6-tägigen Langlauftraingslager,
das ich kurzfristig mit drei Freunden
eingeschoben habe. Wir waren in Langtaufers in der Nähe
vom Reschensee auf ca. 1800 m Höhe. Von dort starteten wir unser
Langlaufeinheiten auf der Höhenloipe im Langtauferer Tal auf ca. 1900
müNN oder im ca. 20 km entfernten Langlaufzentrum von Schlinig auf ca.
1800 müNN. Dort fanden wir meist optimale Bedingungen vor.
Geschwommen
sind wir im Sportzentrum in Mals, wo wir jeden Vormittag das ganze Bad
zur Verfügung hatten. Beim Schwimmen machte mir die Höhe am meisten zu
schaffen, wie auch eine leichte Erkältung, die mich jedoch mehr beim
Schlafen behinderte. Mit dabei waren Simon Veit, Stephen Baumgartner,
beide vom TV Dettingen und Martin Schädle vom TV Memmingen.
Müde bin ich jetzt alle mal
und werde in den nächsten Tagen erstmal wieder regenerieren und die
Erkältung auskurieren.
|
|
|
|
26.12.2009
Triathlon Camp im Club Quinta Da Ria
Vom 17.02. bis 24.02.2010
findet im Robinson Club Quinta Da Ria an der Algarve im Süden
Portugals ein Triathlon Camp für alle Leistungsklassen statt. Gerald
Just ein erfahrener Marathonläufer und Triathlet aus Memmingen wird
das Camp zusammen mit mir betreuen. Wer interessiert ist, bitte
hier klicken!
|
|
05.12.2009
Jahresrückblick 2009
Eine spannende und
erfolgreiche Saison 2009 mit vier Ironmanrennen geht mal wieder zu
Ende. Dennoch musste ich vor allem in der ersten Saisonhälfte einige
Rückschläge verkraften.
mehr
|
|
|
|
|