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  Christian Brader

Professional Triathlete

 

 

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Newsarchiv 2008

 

 >> zu meinen Ausrüstern

 

17.12.2008 Winterlager auf Mallorca

 

Mit einem spontan geplanten Trainingslager auf Mallorca verabschiede ich mich schon vor Weihnachten aus dem Winterschlaf. Schließlich habe ich mich 2009 für einen "Frühjahrsklassiker" den Ironman Australien in Port Mac Quarie am 5. April entschieden. In diesen 8 Tagen hier auf der Baleareninsel will ich eine erste Radgrundlage legen, um dann in den nächsten Lagern auf Teneriffa im Januar und in Australien ab Mitte Februar in guter Verfassung mit der Kraft- und Wettkampfausdauer loslegen zu können. Mit dabei ist mein TVM-Trainingskumpel und Physiotherapeut Markus Rauth, der sich auf den Ironman Südafrika vorbereitet, dessen Startschuss auch am 5. April fallen wird, um sich sein erstes Hawaiiticket zu holen. Das Wetter hier war in den ersten Tagen sehr durchwachsen. Radfahren war aber bis auf einen Tag mit der richtigen Kleidung immer möglich. Für die kommenden Tage ist zum Glück nur Sonne und ca. 15° angekündigt. Was will man mehr ein paar Tage vor Weihnachten :-) Ab Samstag bin ich wieder im Allgäu und werde dann wohl über Weihnachten auf zwei dünnen Latten und weißer Piste trainieren.

 

Cheers,

 

Christian

 

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03.11.2008 Wieder zurück in der Heimat

 

Nach rund 6-wöchiger Abstinenz habe ich mich wieder recht gut zu Hause eingelebt und genieße noch die letzten doch sehr schönen Herbsttage im Allgäu. Wenn ich auf meine diesjährige Saison zurückblicke, bin doch sehr stolz solch einen perfekten Start in mein erstes Profijahr gefunden zu haben, welches jetzt mit dem 19. Platz auf Hawaii gekrönt würde.

Jetzt befind ich mich in meiner, denke ich, wohl verdienten und bitter notwendigen Pause. Die Planungen fürs nächste Jahr laufen aber schon auf Hochtouren. Diesmal will ich mit einem Frühjahrs-Ironman in die Saison starten, was bedeutet, dass die Pause bald ein Ende hat. Ab Mitte November will ich wieder voll einsteigen und mich gezielt vorbereiten.

 

Für die vergangene Saison will ich mich besonders bei meiner Familie und meiner Freundin bedanken, die mich unterstützt haben wo sie nur konnten und besonders zu meiner Motivation und mentalen Unbekümmertheit beigetragen haben.

Danke an alle, die mir Glückwünsche aller Art zukommen ließen und während der Rennen mitfieberten.

Nicht zuletzt danke ich meinen großartigen Sponsoren und Ausrüstern, dass Sie mir den Profisport in diesem Maße ermöglichen.

 

Christian

 

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11.10.2008 Sprung in die Top 20 beim Ironman Hawaii 2008

 

Mit dem 19. Platz beim 30-jährigen Jubiläum des Ironman auf Hawaii habe ich mein hochgestecktes Ziel, eine Platzierung unter den ersten 20, unter großen Anstrengungen erreicht. Mit 8:50 und ein paar Sekunden schaffte ich unter recht harten äußeren Bedingungen meine persönliche Bestzeit auf Hawaii.  >> mehr

 

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09.10.2008 Langsam wird's ernst

 

 

Die Tüten sind gepackt, das Rad geputzt, die Kette geölt und sogar der sehnlich vermisste Schwimmanzug von 2XU ist gestern eingetroffen. Danke an das Team von Matze Filser, das in Sonthofen wohl alle Hebel in Bewegung setzte, dass der neue Speedsuit von 2XU noch rechtzeitig vor dem Rennen auf der Insel eintraf.

 

               

        der neue Speedsuit             ein letztes Läufchen am Montag

 

Jetzt muss am Samstag nur noch die Sonne rauskommen, damit es auch richtig heiß wird, denn momentan versteckt sie sich meisten hinter einem grauen Dunst, der von den erhöhten Aktivitäten des Vulkans auf der anderen Seite der Insel verursacht wird.

Faris ist diesmal auch gesund und putzmunter und wird um die ersten Plätze sicher ein Wörtchen mitreden. In Palm Springs hat er oft genug seine Klasse aufblitzen lassen. Wolfi ist in einer Bombenform, vor allem was das Radfahren angeht. Er hat echt das Zeug dazu hier eine der besten Radzeiten hinzulegen. Da er mittlerweile auch beständig laufen und schwimmen kann, kann er bestimmt als einer der schnellsten Age-Grouper finishen. Werner wohnt auf seit wir hier sind nicht mehr bei uns, glaube aber stark an eine gutes Rennen von ihm, da er in Palm Springs der Beständigste und nicht kaputt zu kriegen war.

Vorraussagen, was meine Zeiten und Platzierungen angehen, werde ich wie jedes Jahr nicht von mir geben. Ich werde einfach vom Start weg mein bestes geben, versuchen niemanden vorbeizulassen und so viele wie möglich zu überholen :-)

 

Ich wünsche euch allen am Samstag, egal ob auf einer Hawaiiparty oder einer langen Internet-Nacht viel Spaß und Durchhaltevermögen. Das Rennen startet übrigens am Samstag Abend (deutscher Zeit) um 18:45 Uhr und ist unter www.ironman.com am Livestream zu verfolgen.

 

Viele Grüße aus Hawaii, Christian

 

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29.09.2008 Drei Wochen hartes Training gut überstanden!

 

In den ersten Tagen hier in Palm Springs, dachten wir zunächst, wir müssen wohl verrückt sein hier zum Trainieren her zu kommen. Ich selbst habe noch niemals eine solche Hitze erlebt, und dann soll man sich dabei auch noch bewegen! Nichtsdestotrotz haben wir uns an die Temperaturen zwischen 40 und 50° C gewöhnt und uns in den vergangen drei Wochen nicht geschont. Wir sind nun alle glücklich den äußerst harten Trainingsblock gut überstanden zu haben und freuen uns auf die nächsten Tage der Erholung und Kraftschöpfung.

 

nach dem letzten 30er

 

Nachdem ich in der ersten Woche schon sehr gut drauf war, was wohl daran lag, dass ich noch frisch und überwältigt von der atemberaubenden Landschaft war, fiel ich in der zweiten Woche in kleines Loch. Die Beine waren schwer und das aufstehen am frühen Morgen mühsam. Dafür kann ich jetzt nach der dritten Woche von einem sehr guten Trainingszustand und einem tollen Gefühl in den Beinen berichten. Meine Form ist sicherlich so gut wie nie. Das gibt natürlich noch mal einen gehörigen Motivationsschub für Hawaii, und nun kann ich es kaum erwarten bis wir dort sind.

 

Eine Standard-Trainingswoche hier belief sich auf ca. 33 Stunden, in der wir ca. 15 km geschwommen, 600 km geradelt und 70 km gelaufen sind. Mit den Intensitäten wurde variiert, je nach Temperaturen und Höhenprofil, wobei die meisten Einheiten sehr Intensiv gehalten wurden. Kein Wunder bei solch hochkarätigen Trainingspartnern.

 

Eine Radeinheit pro Woche führte mit ca. 170 km in die westlichen Berge von Palm Springs über Idylwild auf über 2000 m hinauf, welche immer recht hart u. a. mit Intervallen gefahren wurde, besonders Wolfgang sorgte hier für die richtige Härte. Eine andere war um die 200 km lang, das letzte mal durch den Joshuatree-Nationalpark sogar 245 km. Hier wurde bei allen das Wasser knapp und wir hatten bei der größten Hitze mit vier Platten zu kämpfen. Nach den Radeinheiten liefen wir dann meistens noch 6 bis 10km drauf, meist sehr intensiv.

 

           

            Joshuatree-Nationalpark               Joshuatrees                          Idylwild

 

            

         Pause am Lake Hemet               die Dillon Road              Endlich zu Hause nach 10h

 

Die wichtigste Laufeinheit war der 30er am Mittwoch. Diesen lief ich in der Regel mit Werner und Faris  progressiv, das heißt das Tempo wurde von einem 4:20er Schnitt auf einen teilweise 3:30er Schnitt bis zum Ende hin gesteigert. Besonders bei diesen Läufen stellte ich fest, dass ich vor allem beim Laufen in bestechender Form bin.

 

                         

         Laufen am Kanal        die letzten Meter nach 30km             unser Trainings Pool

 

4 Mal die Woche hieß es auch ab in den Pool. Faris bot sich selbst als Schwimmcoach an und dachte sich schön harte Programme für uns Vier aus. Er konnte mir auch den ein oder andern Tipp geben um die meine Zug nochmals zu verbessern.

 

In der kommenden Woche beginnt nun die 2-wöchige Taperingphase, was so viel heißt wie Regenerieren, Kräfte sammeln und den Körper mit der ein oder anderen Trainingseinheit wach zu halten um dann am Tag X das Maximum abzurufen. Dann können wir vielleicht auch mal die angenehmen Seiten von Palm Springs genießen bevor es dann am 4. Oktober nach Hawaii geht.

 

 

   

Palm Springs hat auch seine andere Seiten :-)

 

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14.09.2008 Gut trainiert...

 

Trotz anfänglicher bedenken, auf Grund der unmenschlichen Temperaturen, haben wir diese Woche unser Programm ausnahmslos durchgezogen. Es kamen rund 15 km im Wasser, 640 km auf dem Rad und 55 Laufkilometer zusammen. Ich hab eigentlich ganz gute und lockere Beine und hoffe das bleibt in den noch 2 anstehenden harten Trainingswochen so. Das Trainieren macht noch immer  richtig Spaß! Wir fahren hier auch meist durch atemberaubende Landschaften, wie ich sie noch nie gesehen hab. Palm Springs liegt fast mitten in der Wüste, eingekesselt von großen Bergmassiven die sich in fast alle Himmelsrichtungen erstrecken. Die Radausfahrten führen mal durch die Wüste, mal in die angrenzenden Berge, wo sich die bis zu 30 km langen Passstraßen bis auf 1500 m Höhe durchs Bergmassiv winden. Hier oben hat es angenehmere Temperaturen um die 25° C, es ist grün sogar bewaldet. Trotzdem kann es auch passieren, dass man nur auf der Autobahn (Interstate 10) weiterfahren kann, da keine andere Straße weitergeht. Ansonsten beschränken sich unsere Aktivitäten auf Nahrungsaufnahme und Ruhen im kühlen Appartement während der brütenden Mittagshitze um die Kräfte wieder zu sammeln.

 

Die Bilder zum Vergrößern einfach anklicken

 

      

Anstieg nach Joshua Tree

 

        

      am Stadtrand                       Interstate 10                   25 Km Anstieg

 

       

             zum Lake Hemet                 Rastplatz am Lake H.            Panne bei 40°C

 

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11.09.2008 Heute Ruhetag!

 

Die erste Woche in unserm "Wüstentrainingscamp" haben wir alle doch ganz gut überstanden. Das absinken der Höchsttemperaturen um ca. 10° C (jetzt haben wir tagsüber nur noch um die 37° C) hat dazu ebenso beigetragen wie die Verlagerung des Trainings in die frühen Vormittagsstunden. Jetzt heißt es also um 5 Uhr aufstehen und um 6.15 Uhr aufs Rad oder zum Lauf, denn ab 8 Uhr zeigt das Thermometer schon wieder 30°, was aber mittlerweile äußerst komfortabel zum Trainieren ist. Nachdem wir in den ersten Trainingseinheiten erstmal die Gegend erkundeten und uns dabei an die Hitze gewöhnten, machen wir seit Montag ernst. Es wird ähnlich hart wie in San Diego in den letzten Jahren trainiert, wie z.B. eine Radeinheit über 130 km mit Intervallen bis das Lactat aus den Ohren kommt vor 2 Tagen oder gestern einen 2 Stunden Lauf der mit nem 4:30er Schnitt begonnen wurde und mit einem 3:20er endete. Auch das Schwimmen kam bisher wirklich nicht zu kurz. Bis jetzt war ich bis auf einmal jeden Tag im Wasser. Dank Schwimmcoach Faris haben die Einheiten auch den richtigen Pepp, sodass auch etwas vorwärts geht. Deshalb haben wir unsern Ruhetag heute auch redlich verdient und lassen's uns mit Hilfe unseres gestern angereisten Masseurs Michi richtig gut gehen. Meine Beine fühlen sich jetzt auch noch richtig gut an und ich freu mich schon auf die nächsten Wochen, auch wenn ich weiß wie hart es werden wird. Es macht richtig viel Spaß mit den schnellen Jungs hier zu trainieren.

 

     

            Wolfi vor dem Windpark           Werner und Faris                Wendepunkt bei Indio

 

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07.09.2008 Es ist heißßß...!

 

 

Nach gut drei Tagen hier in Palm Springs, kann vor allem von einer unglaublichen Hitze berichten, wie ich sie noch nie erlebt hab. Die ersten Kilometer zum Einrollen verlangten uns am ersten Tag schon fast alles ab. Die Temperaturanzeige am Tacho mochte gar nicht mehr unter die 50° C fallen. Entgegen aller bisherigen Erfahrungen nahm die Hitze mit entsprechend mehr Fahrtwind zu. Es fühlt sich einfach so an, wie wenn man sich mit einem Föhn im Abstand von ca. 30 cm ins Gesicht bläst. Ansonsten sind die Trainingsbedingungen recht gut. Das Schwimmbad ist in der Nähe, mit dem Vorteil, dass man nicht gleich friert auch wenn man in der Früh um 7 ins Wasser springt. Das Rad und Lauftraining, so habe wir einstimmig beschlossen, beginnen wir in Zukunft mit Sonnenaufgang, um der Mittagssonne etwas aus dem Weg zu gehen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass mit der langsamen Gewöhnung an die warmen Temperaturen und die Verlegung des Trainings in die frühen Morgenstunden, eine erfolgreiche Hawaiivorbereitung möglich ist.

 

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04.09.2008 Ab nach Kalifornien

 

Heute ist es soweit, und ich fliege wieder nach Kalifornien zur Hawaiivorbereitung. In den nächsten vier Wochen heißt es dann nur "Swim, Bike, Run, Eat & Sleep". Mit dabei in Palm Springs sind Wolfgang Teuchner, Faris Al-Sultan und Werner Leitner. Ich hoffe von diesen Spitzenathleten auch einiges zu lernen und neu Erfahrungen in Punkto Hawaiivorbereitung zu machen.

In Palm Springs erwarten uns Temperaturen von über 40°C im Schatten. Kein Wunder, es liegt mitten in der Wüste Kaliforniens am Rande des Joshua Tree Nationalparks. Trotz der Hitze sollen dort gute Trainingsbedingungen herrschen, zumal die Hitze sehr trocken sein soll, was den Körper weniger belastet. Außerdem kann es für das Hitzerennen auf Hawaii nur von Vorteil sein.

Ich versuche euch wie jedes Jahr auch in meiner Vorbereitung für die Ironman Weltmeisterschaften in Kona 2008 bestmöglich auf dem Laufenden zu halten.

Allen Athleten wünsche ich einen erfolgreichen Saisonausklang, sowie allen Hawaiistartern eine verletzungsfreie und gute Vorbereitung.

 

Alles Gute und bis bald,

Christian

 

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30.08.2008 Platz 4 beim "Trimotion Half" in Österreich

 

An einem heißen Nachmittag kämpfte ich mich letzten Samstag auf der schweren Stecke über die Mitteldistanz (2km / 80 km / 22 km) in Saalfelden auf den 4. Platz.

 

>> Ergebnisse

 

Beim Schwimmen konnte ich wieder an meine gute Schwimmform vom Juni anknüpfen und kam nach 2 km in 27:07 min mit der 2. Gruppe ca. 2:30 min nach der Spitze aus dem Wasser.

 

       

 

Auf der 80 km langen Radstrecke, die mit engen rasanten Abfahrten und steilen Anstiegen gespickt war, kam ich je länger das Rennen dauerte immer besser in Tritt. Dabei konnte ich mich mit der 2. Radzeit von 1:55 h vom 14. auf den 2. Platz vorarbeiten.

Beim Laufen musste ich allerdings Federn lassen und konnte nicht mein angestrebtes Tempo gehen. Gleich zu Beginn der ersten von 2 Laufrunden verlor ich 3 Plätze und hatte große Probleme ein Tempo zu finden, bei dem man von Rennen sprechen konnte. Erst nach 7 oder 8 km fühlte ich mich besser und konnte zu mindest Vorjahressieger Frederic Kohl wieder einholen und den 4. Platz absichern.

Gegen den Sieger Michael Weiss war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Mit der deutlich schnellsten Rad und Laufzeit verwies er unter anderem einen äußerst stark laufenden Werner Leitner auf den 3. Platz. Weiss unterbot auch den Streckenrekord von Faris Al-Sultan um mehrere Minuten, trotz verlängerter Laufstrecke um 1 km.

Bis auf das Laufen war ich mit meinem Rennen allerdings sehr zu frieden. Die Strecke in Saalfelden ist nicht nur beinhart sondern auch landschaftlich sehr schön. Besonders gefallen hat mir die perfekte Organisation und die vielen Zuschauer, die wirklich eine saugute Stimmung machten. Dieses Rennen war eine gute Standortbestimmung und Vorbereitung im Hinblick auf den Ironman Hawaii am 11. Oktober. Jetzt kann ich gezielt an meinen Schwächen im Trainingslager in Palm Springs arbeiten. Am 4. September starte ich zusammen mit Faris Al-Sultan, Wolfgang Teuchner und Werner Leitner zu einem 4-Wöchigen Trainingsaufenthalt in Kalifornien.

 

Vielen Dank auch an meine Freundin Karin, die mich in Saalfelden wieder mal optimal motiviert und unterstützt hat sowie an meine Team Kollegen mit Begleitung Tom und Conny, Maik und Dani, Henry und Steffi. Das Wochenende mit Euch hat richtig viel Spaß gemacht.

 

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21.08.2008 Schwimmen, Schwimmen, Schwimmen

 

Momentan beschränkt sich mein Training hauptsächlich auf viel Schwimmen. Letzte Woche kamen 21 km zusammen, in dieser sollen es fast 30 km sein. Ein Wochenpensum, das ich im Wasser noch nie zuvor absolviert hab. Doch es sollen nicht nur viele Kilometer sein. Mittlerweile versuche ich jeden Meter mit einem korrekten Armzug zu schwimmen. Dies erfordert viel Konzentration und macht das Training wesentlich anstrengender, aber dafür effektiver. Locker schwimmen kommt also kaum noch vor, sonst stimmt die Technik oft nicht mehr. Das wechselhafte Wetter in den letzten Wochen kommt mir fürs Schwimmen sehr zu gute. Es gibt somit fast immer eine freie Bahn im Memminger Freibad, welche allerdings mit einer "Gegenstromanlage" an einem Beckenende ausgerüstet ist. Macht nix....die 100m Zeiten sind dann zwar grottenschlecht, dafür ist das Training noch mal härter. Dadurch, dass ich fast jeden Tag 2 h im Wasser bin spür ich in den letzten Tagen wie ich so langsam ein besseres Wassergefühl bekomme und mir die optimierte Schwimmtechnik in Fleisch und Blut übergeht. Ich hoffe sehr dieses Gefühl hält an, und und ich kann es mit nach Palm Springs ins Trainingslager nehmen. Ich bin sehr der Meinung, dass sich die Schwimmeinheiten mit

Wolfgang Rentschler gelohnt haben.

Mein nächster und letzter Wettkampf vor dem Ironman auf Hawaii ist der "Trimotion-Half"  eine Mitteldistanz in Saalfelden (Österreich). Hier werden auch einige meine Teamkollegen aus Kaufering, unter anderm Tom Weikert, Maik Arndt und evtl. mein Bruder Gerhard an den Start gehen. Das wird mit Sicherheit ein riesiger Spaß!

 

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13.08.2008 Die Hawaiivorbereitung läuft an

 

Nach der Erfolgreichen Hawaiiquali beim Ironman in Lake Placid am 20. Juli und einem anschließenden Urlaub in den USA habe ich so langsam wieder in meinen Trainingsalltag gefunden. Meine Regeneration verlief überraschend schnell, habe aber trotzdem noch keinen Triathlonstart gewagt, da ich mich hundertprozentig fit in die Hawaiivorbereitung starten kann. Für August habe ich einen Schwimmschwerpunkt gelegt. Hier habe ich bereits wieder zweimal mit Wolfgang Rentschler trainiert, der mir für die restlichen Augustwochen ein Mammutschwimmprogramm erstellt hat. Aber ich bin der Meinung, dass ich gerade Jetzt noch mal im Schwimmen Gas geben muss, bevor ich im September mit Faris und Wolfgang Teuchner ins Trainingslager nach Palm Springs fahre, wo dann Radfahren und Laufen im Vordergrund stehen.

Zuvor werde ich aber am 30 August beim "Trimotion-Half" in Saalfelden (AUT) an den Start gehen.

 

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24.07.2008 Hawaiiquali in der Profiklasse mit dem 4. Platz beim Ironman USA

 

Beim Ironman USA in Lake Placid am 20. Juli habe ich mein bisher bestes Ironmanergebnis erreicht. Bei strömendem Regen kam ich nach 8:58 Stunden als 4. gesamt ins Ziel. Damit hab ich die Quali für Hawaii in meinem ersten Profijahr auf Anhieb geschafft.

 

Um 6:50 Uhr morgens viel für mich erstmals der Startschuss bei den Profis, worauf ich mich sehr freute, da man in Ruhe los schwimmen konnte. Allerdings empfand ich das Wasser als unangenehm warm, so dass ich im Neo schnell überhitzte und nicht mein gewohntes Wettkampftempo schwimmen konnte. Das bescherte mir die 19. Schwimmzeit der Profis und 85. gesamt von 57 Min, mit der ich überhaupt nicht zufrieden sein kann.

 

Dadurch lies ich mich allerdings nicht aus der Ruhe bringen und dachte, die Radstrecke ist so schwer und lang, da kann ich wieder alles gut machen. Es war unglaublich wie es regnete. Es schüttete wirklich das ganze Rennen wie aus Eimern, so dass ganze Bäche auf den Straßen flossen. Trotzdem waren die Temperaturen angenehm, sodass ich nicht zu frieren begann. Ich fühlte mich sehr gut und fuhr die ganzen 180 km sehr kraftvoll und gleichmäßig. Dadurch konnte ich gleich zu Beginn einige Konkurrenten einholen. An einem Wendepunkt nach ca. 50 km wusste ich, dass ich schon auf dem 13. Platz lag. Eine 5-köpfige Gruppe um Petr Vabrusek und Paul Fritsche lag einige Minuten vor mir. In der nächsten Runde war ich schon auf Tuchfühlung und war total froh als ich diese am Ende des letzten langen Anstiegs bei km 175 überholte und mich somit auf den 5. Platz schob. In dieser Phase des Rennens fühlte ich am besten, daher versuchte niemand aus der Gruppe mitzufahren. Mit 4:53 h hatte ich die 4. Radzeit. Es sind nur Andersson, Pontano und Favre etwas schneller gefahren. Andersson und Favre konnten danach aber keinen Marathon mehr durchlaufen.

 

Als 5. bei einem Ironman auf den Marathon zu gehen motiviert einen sehr, das war ein super Gefühl. Die Strecke führte anfangs steil bergab, wobei meine Knie schmerzten. Ich hoffte nur, dass mich das nicht beeinträchtigen würde. Anfangs wollte ich ein Tempo von 4 min/km laufen. Dies gelang mir in der ersten Stunde, da ich mich noch recht gut fühlte und die Knieschmerzen verschwanden. Nach ca. 4 km lief ich auch schon auf Felix Favre auf und war von nun an 4. Nach knapp 12km  musste ich diesen wieder an Petr Vabrusek, der für seine Laufstärke bekannt ist, abgeben. Es folgten Kilometer in denen es mir manchmal nicht so gut ging, da die Waden zu schmerzen begannen. Doch im großen und ganzen lief ich ein gleichmäßiges Tempo. Nach ca. 30 km überholte ich den schnellsten Radler Björn Andersson, der hier nur noch marschierte. Dadurch lag ich wieder auf Platz 4. Ich wusste auch, dass ich auf Platz 3 und Platz 1 keine Zeit verlor, konnte aber nicht entscheidend schneller Laufen um sie in Sichtweite zu bekommen. So erklomm ich mit letzten Reserven die zwei Schlussanstiege und lief überglücklich als 4. in 8:58 h mit der sicheren Hawaiiquali ins Ziel.

 

>> Bildergalerie Ironman

 

Ergebnisse unter www.ironmanlive.com

 

Vielen Dank an alle die zu Hause mit gefiebert haben und mir Glückwünsche per Mail oder SMS geschickt haben. Ich versuche euch bald zu antworten, wenn ich wieder in Memmingen bin.

 

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16.07.2008 Neues aus Lake Placid

 

Mittlerweile haben wir uns von der anstrengenden Reise nach Lake Placid gut erholt und in unserer Behausung wunderbar eingelebt. Lake Placid ist ein nettes kleines Städtchen mit vielen Hotels, einem großen Skigebiet und und vielen Wintersporteinrichtungen, die für die Olympischen Spiele 1932 und 1980 geschaffen wurden. Die Landschaft ist wie man sich die Wildnis im Norden der USA und Kanada vorstellt. Überall große Wälder, Flüsse und Seen. Es fehlt nur noch der Bär oder Elch, der aus dem Dickicht hervorkommt. Bisher waren allerdings noch keine dieser Tierchen in Sicht, obwohl das nichts Ungewöhnliches wäre.

 

In den letzten Tagen habe ich einige Male auf der Strecke trainiert und finde sie sehr anspruchsvoll, jedoch mag ich sie sehr. Das Schwimmen findet im "Mirror Lake" mitten in Lake Placid statt - super klares Wasser und angenehm zum Schwimmen, egal ob mit oder ohne Neo. Die Radstrecke führt über typische Highways, die meist kaum befahren sind, durch unendliche Wälder, entlang von etlichen Flüssen und Wildbächen. Der härteste Teil folgt am Ende der 90km langen Runde. Hier geht es in einem Tal ca. 20 km stetig bergauf, nicht sehr steil, aber meist mit starkem Gegenwind. Insgesamt hat die Strecke ca. 1900 Hm. Die Laufstrecke ist eine 21km lange Wendepunktstrecke auf einem Highway mit mehreren kurzen aber steilen Anstiegen. Das macht die Marathonstrecke sehr gefährlich. Alles in allem denke ich aber, dass mir die Strecke sehr gut liegt. Ich fühle mich von Tag zu Tag besser und hoffe am 20. Juli meine beste Leistung abrufen zu können. In den nächsten Tagen wird nur noch regeneriert und gut gegessen. Dazu haben wir beste Bedingungen, da unsere Gastfamilie alles für uns macht um uns wohl zu fühlen. Mit Karin und mir sind noch drei andere Athleten untergebracht. Aleksandar Sörensen aus Dänemark, John Cornish aus Australien und Mac Brown mit seiner Freundin aus Kalifornien. Es ist hier eine super Stimmung und alle sind sehr nett.

 

Ich hoffe ihr verfolgt das Rennen am Sonntag gespannt auf www.ironmanlive.com und drückt mir die Daumen.

Im Anschluss findet ihr noch ein paar Eindrücke aus Lake Placid, besonders wie es auf den Rennstrecken hier aussieht. Ich hoffe sie gefallen euch.

 

>> Bildergalerie Lake Placid

 

Viel Spaß beim mitfiebern und schöne Grüße aus Lake Placid

Christian

 

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07.07.2008 Zweites Rennen der Regionalliga in Bamberg

 

Mit einem personell minimal besetzten Team starte unser Regionalliga-Team vom LAB Triathlon Team VfL Kaufering beim zweiten Saisonrennen in Bamberg über die Kurzdistanz. Ich hab mich besonders darauf gefreut mein Team bei meinem einzigen Ligastart bestmöglich zu unterstützen. Leider hatte ich und ein paar andere Pechvögel auf der 40 km langen Radstrecke einen Verfahrer von 10 km drin! Das kostete mehr als 15 Minuten und mir möglicherweise den Einzelsieg und unserer Mannschaft eine Topplatzierung. Trotzdem bin ich mit meiner eigenen Leistung mehr als zufrieden, da ich in allen 3 Disziplinen eine optimale Leistung erbringen konnte.

 

>> Ergebnisse

 

Unser Team ging mit (s. Bild, von links) Ekkehard Happach, Stefan Kandler, Tom Weikert und mir, also mit nur 4 Startern von 5 möglichen an den Start, d.h. es gab kein Streichresultat, da die besten 4 eines jeden Teams in die Wertung kamen. Das Schwimmen fand ohne Neopren im Rhein-Main-Donau-Kanal statt.

Mit dem Schwimmen waren fast alle zu frieden, nur Stefan klagte auf Grund von Auskühlung über Krämpfe beim Ausstieg aus dem Kanal. Ich fühlte mich besonders wohl ohne Neo und kam als 13. mit 22:01 min aus dem Wasser und hatte nur 1:30 min Rückstand auf die Spitze. Tom folgte mit 23:30 min und Ekkehard mit 23:58 min. Stefan verlor auf Grund der Krämpfe mehrere Minuten und wechselte nach 27:52 min aufs Rad.

Erstmals mit dem neuen Scott Plasma im Wettkampf unterwegs machte ich sofort Jagt auf die Spitze und war nach ca. 15 km schon an 1. oder 2. Position. Dann kam ich an den ominösen Kreisverkehr an dem drei Streckenposten standen. Die Damenspitze, die 5 min vor uns gestartet waren, bogen schon eine Ausfahrt zu früh ab, ohne dass ein Streckenposten Anstalten machte sie richtig zu leiten. Ich fuhr einfach nur die selbe Richtung, und bemerkte keine Reaktion der Streckenposten. Nach einigen km wurde uns Falschfahrern klar, dass das nicht mehr stimmte und wir machten kehrt. Am Ende standen eben 10km zu viel auf dem Tacho. Ich versuchte dann trotzdem mich neu zu konzentrieren und ein hohes Tempo zu fahren, obwohl es Aussichtslos war nochmal nach vorne zu kommen. Wenigstens bekam ich ein paar extra Rennkilometer mit meinem neuen Rad, womit ich dann noch einen Schnitt von 41,5 km/h gefahren bin.

Weit abgeschlagen nahm ich dann auch noch den 10 km Lauf auf und wollte hier noch eine gute Zeit hinlegen und das gleichzeitig als Training nutzen. Das geling mir gut mit der 5. Laufzeit von 33:40 min. Ins Ziel kam ich nach 2:10:41 als 46. in der Einzelwertung.

Tom machte hingegen ein perfektes Rennen. Er fuhr einen 41er Schnitt auf dem Rad und lief noch 34:05 womit er auf dem 7. Platz in 1:58:20 einlief. Ekkehard zeigte, dass man auch mit 50 auf der Kurzstrecke noch mithalten kann. Mit einem 40er Schnitt auf dem Rad und einer Laufzeit von 36:44 kam er in 2:05:04 als 32. ins Ziel. Stefan komplettierte die wie ich finde sehr gute Teamleistung mit dem 47. Platz in 2:11:14. Auch er legte noch eine 36er Laufzeit hin...schade, dass er die Krämpfe nach dem Schwimmen hatte.

Herzlichen Glückwunsch Jungs zu eurer Leistung!!!

 

Fürs Team tut es mir besonders Leid, da wir auf Grund meines Verfahrers immer noch auf einem Abstiegsplatz liegen, und da ich in den nächsten zwei Rennen nicht starten kann, kann ich diesen Fehler auch nicht mehr gut machen. Trotzdem gibt sich unser Team nicht geschlagen und wird in den zwei verbleibenden Rennen alles geben, da bin ich mir sicher!

 

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01.07.2008 Drittes Rennen, dritter Sieg in dieser Saison

 

Am vergangenen Samstag, konnte ich mein Heimrennen, den Unterallgäu-Triathlon in Ottobeuren über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen, zum fünften mal für mich entscheiden. Dies war gleichzeitig das dritte Rennen beim dritten Start, das dieses Jahr gewinnen konnte. Mit 2:03:51 Stunden lief vor Fabian Liebenau vom TSV Stiebel Eltron Obergünzburg (2:08:24) und Daniel Hehle vom SC Oberstaufen (2:09:16) über die Ziellinie.

Anstieg nach Klosterwald 2

 

>> Ergebnisse

 

Auf der Schwimmstrecke durch die Attenhausener Baggerseen konnte ich von Anfang an das Tempo von Robert Bartels (TSV Stiebel Eltron Obergünzburg) mitgehen und stieg mit nur 1 min Rückstand auf die Führenden Hehele und Liebenau, die als Schwimmspezialisten gelten, als 5. nach 18:19 min aus dem gut 22° warmen Wasser.

Mit einem schnellen Wechsel stieg ich als 3. aufs Rad und übernahm die Führung noch vor dem ersten Anstieg nach Klosterwald, wo viele Fans für eine fantastische Stimmung sorgten und jeden Athleten den Anstieg mit gut 14% hochschrien.

Mit einer Radzeit von 1:03:38 wechselte ich als erster auf die knapp 12 km lange Laufstrecke durch den Bannwald, die mit mehreren kleinen und und einem gut 600 m langen Anstieg mit zu den anspruchsvollsten Laufstrecken zählt. Am Anfang hatte ich noch etwas schwere Beine vom Training zuvor, doch nach 3 km habe ich dann meinen Rhythmus gefunden und versuchte ein gleichmäßiges Tempo zu Laufen. Ich wollte mich nicht völlig verausgaben und nahm angesichts des Vorsprungs, den ich hatte das Tempo etwas raus um mich für den Ironman USA zu schonen. Trotzdem lief ich mit 41:54 min die schnellste Laufzeit und eine meiner besten in Ottobeuren überhaupt.

 

An dieser Stelle möchte ich meinem Hauptsponsor Thomas Pester herzlich gratulieren, der selbst beim Volkstriathlon an den Start ging und in seiner Altersklasse den 9. Platz belegte. Eine tolle Leistung!!!

 

Aber ganz besonders gratulier ich meiner Freundin Karin, die ebenso am Volkstriathlon teilgenommen hat und in 1:21:21 Std. vierte Frau insgesamt wurde.  Nach ihrer Lieblingsdisziplin dem Radfahren lag sie sogar in Führung. In ihrer AK belegte Sie den 2. Platz und nahm ihren aller ersten Pokal mit nach Hause. Herzlichen Glückwunsch!!!

 

Am nächsten Samstag stelle ich mich ganz in die Dienste meiner Mannschaft vom LAB Triathlon Team VfL Kaufering. In Bamberg findet der 2. Wettkampf zur Regionalliga über die Kurzdistanz statt. Hier werde ich mich noch einmal voll ins Zeug legen bevor es dann am 10. Juli nach Lake Placid in den USA geht.

 

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken!

   

Wechsel 1                              Anstieg nach Klosterwald 1                                Zieleinlauf

 

  

Karin Zieleinlauf                 Karin auf dem Treppchen (N°2)        

 

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23.06.2008 Sieg und Streckenrekord beim Kurztriathlon in Lauingen

 

Mit deutlichem Vorsprung von knapp 6 Minuten auf den Zweitplatzierten, konnte ich gestern mein zweites Rennen dieser Saison gewinnen. Bei Temperaturen von deutlich über 30°C startete der Lauinger Triathlon über die Olympische Distanz (1,5km Schwimmen / 42km Rad / 10,5km Laufen), welcher ein intensives Vorbereitungsrennen für den Ironman im Juli sein sollte. In 1:58:44 Stunden lief ich mit Streckenrekord und Bestzeit im Radfahren und Laufen vor Rupprecht Lange (2:04:35) aus Senden und Henning Fründt (2:05:17) aus Hamburg durchs Ziel.

 

>> Ergebnisse 

 

Beim Schwimmen über 1500 m konnte ich jetzt auch auf der Kurzdistanz zeigen, wie sich meine Schwimmleistung verbessert hat. Nach 19:01 min stieg als 3. aus dem Wasser und habe auf einige Konkurrenten, die mich letztes Jahr in der ersten Disziplin noch abgehängt haben, fast eine Minute heraus geschwommen.

 

 

Auf der Radstrecke, die diesmal platt war wie eine Briefmarke, hieß es dann sofort Druck zu machen. Hier kannst du dich keine Sekunde ausruhen, da vom ersten bis zum letzten Meter mit maximaler Kraft und Leistung gefahren werden muss. Hier habe ich nach gut 10 km die Führung übernommen und bis zur Wechselzone mit einem 43er Schnitt über die 42 km auf ca. 3 Minuten ausgebaut.

 

 

Beim Laufen war ich mir meines deutlichen Vorsprungs von über 3 Minuten auf den starken Läufer Rupprecht Lange bewusst, wollte aber trotzdem alles geben, da ich auch bei einem Vorbereitungsrennen mit vollem Einsatz und Konzentration zu Werke gehen muss. Dadurch konnte ich meinen Vorsprung um weitere 2:30 Minuten ausbauen und auch beim Laufen die Tagesbestzeit von 37:02 Minuten erzielen.

 

Herzlich gratulieren möchte ich auch meinen Kauferinger Team Kollegen Tom Weikert und Ralf Mühlschlegel, die knapp das Podest verpassten und nach einer starken Leistung Platz 4 und 5 belegten. Ebenso herzlichen Glückwunsch allen weiteren Athleten vom VfL Kaufering und TV Memmingen, die sehr Zahlreich in Lauingen am start waren, es hat Spaß gemacht euch alle mal wieder zu sehen!

 

Das nächste Rennen findet am Samstag den 28. Juni in Ottobeuren statt. Hier starte ich bei meinem Heimrennen, wo ich 1994 meinen ersten Triathlon überhaupt bewältigte, über eine weitere Kurzdistanz.

 

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09.06.2008 Ein perfekter Saisonstart - Sieg beim Kraichgau Triathlon!

 

In meinem ersten Rennen seit Hawaii 2007 ist mir beim gestrigen Kraichgau Triathlon ein perfekter Saisonstart gelungen. Bei optimalen äußeren Bedingungen konnte ich das Rennen über die L-Distanz mit 2,5 km Schwimmen, 110 km Radfahren und 21,1 km Laufen in 5:06:40 Stunden vor Matthias Klumpp (5:08:02) und Andreas Hechler (5:10:07) gewinnen.

 

>> Ergebnissen                           >> Bildergalerie                       >> Video vom Zieleinlauf

 

Das Rennen lief für mich von Anfang an nach Plan. Am Start bin ich sehr gut weggekommen und konnte mir sogar einen Platz in der Spitzengruppe verschaffen. Es galt eine Runde mit 1500 m und eine Zweite mit 1000 m zu schwimmen. Dazwischen gab einen sog. "Australian Exit", ein kurzer Landgang zwischen zwei Schwimmrunden. Bis zu diesem hab ich einen optimale Rhythmus gefunden und konnte mich in der Spitzengruppe, der schon zwei bis drei Spitzenschwimmer wie Matthias Klumpp enteilt waren, behaupten. Der Landgang hat mich allerdings etwas aus dem Rhythmus gebracht, wodurch ich den Kontakt zur Gruppe verloren hab. Erste auf den letzten paar hundert Metern hab ich wieder an einige Schwimmer dieser Gruppe Anschluss gefunden. Nach knapp 35 min stieg ich mit ca. 3 min Rückstand auf den Schnellsten und ca. 2 min auf die härtesten Konkurrenten als 10. aus dem Wasser, was mir eine optimale Ausgangsposition für den Radpart schaffte.

 

Der Kraichgau Triathlon ist berühmt und nicht selten gefürchtet wegen seiner harten Radstrecke - auf die 110 km kamen ca. 1500 Höhenmeter. Hier bestätigte sich aber die beste Radform die ich je hatte. Nach dem Schwimmen versuchte ich wieder schnell meinen Rhythmus zu finden um ein gleichmäßig hohes Tempo von Anfang bis Ende durch zu fahren. Die Art von Steigungen wie im Kraichgau liegen mir sehr, da sie eher lang aber nicht zu steil sind. Somit konnte ich auch am Berg einen großen Gang in einem gleichmäßigen Tempo fahren. Dies bescherte mir schon nach ca. 30 km die Führung, was mich etwas überraschte, wofür dann wohl mein geringer Rückstand nach dem Schwimmen mit verantwortlich war. Die Führung auf dem Rad baute ich bis zur Wechselzone auf 2 min auf Hechler und auf ca. 4 min auf Klumpp aus. Mit diesem Vorsprung war allerdings noch nichts in trockenen Tüchern, da ich wusste, dass Matze Klumpp ein bärenstarker Läufer ist und ich ja erst vor knapp 6 Wochen mit dem Lauftraining nach meiner Achillessehnenverletzung begonnenen hab.

 

Höchstmotiviert von den unzähligen Zuschauern an der Strecke und im Wissen ganz vorne bei einem der wichtigsten Rennen in Deutschland zu sein, fand ich wieder schnell mein Tempo. "Mit diesem muss mich erstmal einer einholen" so dachte ich, da ich wirklich ein super Gefühl hatte. Bis zur Hälfte der Laufstrecke konnte ich meinen Vorsprung auf den gefährlichsten Verfolger Matze Klumpp in etwa halten. Doch dann drehte er wohl noch mal auf, zudem wurden meine Beine auf den letzten Kilometern immer schwerer, denn der Vorsprung schmolz immer schneller. Edi Kunz vom TV Memmingen, der ein super Rennen auf der M-Distanz machte und zu dieser zeit bereits im Ziel war, gab mir alle paar Kilometer die Zeiten durch und meinte immer nur: "Du musst wieder mehr arbeiten, der Klumpp läuft wie verrückt!" Dadurch angestachelt und gepuscht von den vielen Fans und  Freunden an der Strecke zwang ich mich auf den letzten 3 km das Tempo noch mal so hoch wie mir nur möglich war zu halten. Dann konnte ich endlich, nach 5:06:40 und den Zieleinlauf auskosten und überglücklich den Sieg bei meinem ersten Profirennen feiern.

 

  

 

Nach den harten und kräftezehrenden Trainingswochen in den letzten Monaten, sollte der Kraichgau Triathlon ein hartes Vorbereitungsrennen für den Ironman USA in 6 Wochen, aber auch ein erster Formtest für diese Saison werden. Ich bin vielleicht sogar überrascht wie gut alles gelaufen ist, da ich bis jetzt noch keine richtige Regenerationsphase hatte und in den letzten Wochen doch recht müde und ausgepowert war.

Sehr glücklich bin ich mit meiner Schwimmform - hier zahlte sich eine deutliche Verbesserung der Wasserlage und Technik unter Anleitung von Wolfgang Rentschler deutlich aus. Dies kommt mir hoffentlich in Lake Placid auch zu gute, indem ich mit deutlich weniger Rückstand auf die Spitze aufs Rad steige.

Meine Radform ist momentan so gut wie nie. Obwohl ich erst im März mit dem Trainingslager auf Mallorca mit dem Radtraining begonnen habe, hab ich doch schnell zu meiner Topform gefunden, welche ich hoffentlich bis Juli noch steigern kann.

Auch mit meiner Laufform kann ich hoch zu frieden sein. Nach meiner langwierigen Verletzung der Achillessehen in diesem Frühjahr kann ich ja erst seit gut 5 Wochen wieder trainieren. Da bin ich auch guter Dinge, dass ich mich für Lake Placid noch steigern kann um einen guten Marathon zu laufen.

 

Als nächstes gehe ich in 2 Wochen in Lauingen über die Kurzdistanz an den Start. Hier findet auch die Vereinsmeisterschaft des VfL Kaufering statt. Dies verspricht ein spannendes Rennen, zumal die Konkurrenz aus den eigenen Reihen mit Top-Kurzstrecklern wie Tom Weikert, Jo Mayer und Ralf Mühlschlegel mir nichts schenken wird.

 

 

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26.05.2008 Lauftraining in vollem Gange

 

Auf das Pfingsttrainingslager mit Radschwerpunkt folgte eine regenerative Woche um die Kräfte zu sammeln und im Laufen nachzulegen. In der letzten Woche schraubte ich mit 25 Stunden Training auch die Umfänge etwas nach unten dafür die ging die Intensität nach oben. Schwerpunkt dieser Woche war Schwimmen und Laufen mit Hauptaugenmerk auf drei Tempodauerläufe. Vorgabe meines Trainers war 15 km, 10 km und nochmals 15 km mit jeweils einem Pausetag dazwischen in einem wettkampfähnlichen Tempo zu laufen. Ich versuchte alle Läufe etwas über meiner Schwelle zu laufen, was mir sehr gut gelang und wobei ich mich auch recht gut fühlte. Zwischen den Läufen standen regenerative Radausfahrten und teilweise intensive Schwimmeinheiten auf dem Programm. Meine Achillessehne hat die hohe Belastung der drei aufeinander folgenden Tempoläufe sehr gut verkraftet - kein Reiben und Zwicken mehr! In der kommenden Woche steht dann noch mal Laufen mit Umfängen und Kraftausdauereinheiten als Schwerpunkt auf dem Programm. Beim Schwimmen werde ich so langsam mal den Sprung in den See mit Neo wagen, da in zwei Wochen ja schon der Kraichgau-Triathlon ansteht. Beim Radfahren halte ich mich nächste Woche noch mal zurück um die Laufeinheiten in ausgeruhtem Zustand zu bewältigen.

 

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15.05.2008 Kurztrainingslager in Obermeiselstein über Pfingsten

 

Beste Bedingungen hatte ich für mein viertägiges Radtrainingslager zwischen den höchsten allgäuer Alpengipfeln in Obermeiselstein in der Nähe von Oberstorf über das Pfingstwochenende. In diesem wollte ich nochmals im Hinblick auf das anspruchsvolle Streckenprofil beim Ironman Lake Placid, Radkilometer mit hoher Qualität sammeln, was bei in dieser Umgebung kein Problem darstellte. So stand das Oberjoch fast täglich zum aufwärmen auf  dem Programm. Meistens führten die Touren dann weiter über Österreich ins mittlerweile verkehrsreichere Tannheimer Tal, Lechtal oder Namenlostal, über den Hochtannbergpass und Riedbergpass. Insgesamt kamen 570 km mit ca. 7000 Höhenmetern zusammen. Und noch mal an alle die meinen mit einer Triathlonmaschine kann man nicht in die Berge: ich bin jeden Höhenmeter mit meinem Scott Plasma gefahren und hätte es gegen kein Rennrad tauschen wollen. Nach diesem doch kräftezehrenden aber sehr effektiven Trainingslager steht diese Woche erstmal Regeneration und verstärkt Schwimmen auf dem Programm, bevor ich nächste Woche wieder verschärft im Laufen arbeiten werde.

 

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05.05.2008 Die Laufform kommt zurück

 

Nach dem ich im Februar und März wegen meiner Achillessehnenverletzung mit dem Lauftraining  fast komplett ausgesetzt habe, bin ich jetzt zuversichtlich bis zu Saisonbeginn auch im Laufen wieder in Topform zu sein. Seit gut 4 Wochen laufe ich wieder regelmäßig und teste auch immer öfter die Belastungsgrenzen aus. Hin und wieder kam zwar ein kleiner Rückschlag in Form von Überreizung der frisch verheilten Sehne, doch mit ein oder zwei Tagen Laufpause, war das dann auch überstanden. Mittlerweile befinde ich mich dann auch schon in einer sehr intensiven Trainings-Phase, die meine Laufform rapide ansteigen lässt, worüber ich sehr glücklich bin. Somit gewinne ich von Tag zu Tag mehr Sicherheit und Vertrauen in meine Sehne. Ich hoffe es geht so weiter, und ich freu mich jetzt schon richtig auf meinen Saisonstart beim Kraichgau-Triathlon über die L-Distanz.

Über Pfingsten lege ich noch einen intensiven Radblock mit Schwerpunkt Kraftausdauer ein. Dabei trainiere ich für 4 Tage in den Allgäuer Alpen in der Nähe von Oberstdorf. Ich bin mal gespannt wie viel Schnee noch am Hochtannbergpass liegt, da sollte die Sonne doch einiges weg geschmolzen haben.

 

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22.04.2008 200 km durch die Allgäuer Alpen

 

Am letzten Wochenende hatte ich das Vergnügen auf einer atemberaubenden Tour mit Wolfi Teuchner durch die Berge zu brettern. Bei bestem Wetter ging's von Immenstadt nach Sonthofen und zum warm werden gleich übers Oberjoch. Die Passhöhe erreicht, bogen wir  ins Tannheimer Tal und anschließend ins Lechtal ab. Hier stand der 1400 Meter hohe Hochtannberg an. Die Schneeketten konnten wir getrost zu hause lassen - die Straßen waren frei - zum Glück! Allerdings denkt man schon das eine oder andere Mal daran, wie nützlich ein Lawinenpiepser sein könnte, wenn sich die Schneeberge mehre Meter neben der Straße auftürmen und man von allen Seiten von 2000ern umringt ist :-) Teilweise waren die Abfahrten etwas kritisch wegen Schmelzwasser auf der Fahrbahn, doch im großen und ganzen, trotz Schneelage perfekte Bedingungen für solch eine Tour. Die Krönung kam kurz vor dem Ziel. Genau, der berühmt berüchtigte Riedbergpass mit seinen 16 % - Rampen stand noch im Weg. Hier hab ich den Wolfi fahren lassen, denn seine 10 km/h waren mir einen Tick zu schnell :-) Ich hab mich mit sage und schreibe 8 km/h gegen das Umfallen gesträubt und hab mir dabei geschworen, diesen "Hundsberg" in Zukunft zu umfahren. Nach 200 km hatten wir stattliche 2600 Hm gesammelt und einen 31er Schnitt stehen. Trotz Riedbergpass, kam es mir nicht vor wie 200 km. Es hat richtig Spaß gemacht und die Strecke ist einfach genial zum Training. Ich freu mich schon aufs nächste Mal.

 

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15.04.2008 Startverzicht beim Halbmarathon Kempten

 

Bestimmt haben einige bemerkt, dass ich nicht in der Ergebnisliste des Kemptner Halbmarathon vom letzten Sonntag aufgeführt bin, obwohl ich seit langer Zeit in der Startliste stehe. Gerne wäre ich gestartet, da dieser Wettkampf für mich nicht nur einen alljährlichen Formtest darstellt, sondern für mich als Allgäuer einfach dazu gehört. Auf Grund meiner Achillessehnenverletzung die mir seit einigen Wochen zu schaffen macht, wäre ein Start nicht sinnvoll gewesen. Zwar kann ich seit etwa drei Wochen wieder Laufen, doch für ein intensives Training geschweige denn für einen Wettkampf ist die Sehne noch nicht stabil genug. In den nächsten Tagen werde ich mich, sofern das Wetter mitspielt, nochmals auf das Radtraining konzentrieren und die Achillessehne beim Laufen weniger belasten. Danach sehen wir weiter. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass ich ein oder zwei Wochen mit der intensiven Laufvorbereitung für den Ironman USA im Juli beginnen kann. Trotz der Laufverletzung und des bescheidenen Wetters schaffe ich momentan problemlos ein Trainingspensum von 25 - 30 Stunden pro Woche, was ich in den nächsten Wochen und Monaten dann auf 30 - 35 Stunden und in Spitzenwochen auf bis zu 40 Stunden pro Woche steigern werde.

 

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07.04.2008 Die Wettkampfplanung 2008 steht

 

In meiner ersten Saison als Profi starte ich auf regionaler ebenso wie auf internationaler Ebene. Die Höhepunkte sind sicherlich der hochkarätig besetzte Kraichgau-Triathlon am

8. Juni und der Ironman USA in Lake Placid am 20. Juli, bei dem es gilt, mir den Profi-Startplatz für den Ironman Hawaii am 11. Oktober zu erkämpfen. Für einen Start am nächsten Wochenende beim Halbmarathon in Kempten kann ich  nicht garantieren. Dieser hängt von meiner noch lädierten Achillessehne ab, die sich aber auf dem Wege der Besserung befindet.

 

>> zum Wettkampfkalender 2008

 

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05.04.2008 Zusammenarbeit mit Kodiak-Sports

 

Am Freitag, den 11.04.2008 eröffnet das Kodiak-Sports Triathlon Competence Center in Isny im Allgäu seine Pforten. Hier wird jedem Triathlon- und Ausdauersportbegeisterten geboten was das Herz begehrt. In dem Center speziell für Triathlon findet Ihr einen insbesondere auf Triathleten eingerichteten Shop mit professioneller Beratung, die Möglichkeit zur Radbiometrie und Leistungsdiagnostik sowie zur Trainingssteuerung und -Planung und vieles mehr.

Ich freue mich sehr darauf, mit Kodiak-Sports in dieser Saison zusammen zu arbeiten. Weitere Informationen zum Angebot sowie zum Eröffnungsprogramm vom 11.04. bis 13.04.gibt's unter www.kodiak-sports.de.  Ich würde mich freuen Euch am Eröffnungswochenende in Isny zu treffen.

 

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21.03.2008 Saisonstart 2008

 

Vielleicht ist manchen aufgefallen, dass die Aktualisierung meiner Homepage in den letzten Monaten etwas zu kurz gekommen ist. Es gab auch reichlich zu tun. Nach dem Rennen auf Hawaii hatte meine Diplomarbeit oberste Priorität. So arbeitete ich also von Oktober bis Ende Februar fast ausschließlich daran, mein Medizintechnik-Studium mit einem vernünftigen Diplom abzuschließen, um mich danach befreit auf meine erste Profisaison zu konzentrieren, die nebenbei noch geplant werden musste.

Ich darf nun allen freudig und mit einem erleichternden Gefühl mitteilen, dass ich letzten Montag meinen Abschlussvortrag an der Hochschule Ulm gehalten habe und somit meine Diplomarbeit erfolgreich abgeschlossen habe. An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei meinen Professoren Herrn Hessling und Herrn Ziegler, sowie meinen Betreuern von Boehringer-Ingelheim in Biberach Christina und Karoline, die auch meinen Sport während des Studiums und der DA immer unterstützt haben.

 

Trainingslager 2008 Mallorca

 

Nach Abgabe meiner Arbeit hatte ich einen Tag um mich zu sammeln und fürs Trainingslager auf Malle zu packen. Mit 100 Radkilometern, die im Februar auf dem MTB zusammengekommen sind und einer etwas gereizten Achillessehne, die durch unregelmäßiges hartes Lauftraining beleidigt war, ging es zusammen mit einer guten Mischung aus Memminger und Kauferinger Triathleten auf nach Malle, wo zum Glück das Wetter mitspielte.

Bei mir stand in erster Linie Grundlagen auf dem Rad und Schonung der Achillessehne auf dem Programm, d.h. ich bin nicht gelaufen, dafür umso mehr auf dem Rad gesessen. Die Sehne machte auf dem Rad zum Glück keine Probleme, so kam ich auch schnell in Form und konnte in der zweiten Woche auch auf Kraftausdauer und höhere Intensitäten setzen, was mit einem Tom Weikert im Team sowieso garantiert wird :-)

Mir 1900 km mehr in den Beinen landete ich nach 2 Wochen wieder in München und war zuerst von der Wärme in der Heimat angenehm überrascht. Doch der Umschwung kam schnell, und ich kann mich kaum noch an die 20°C auf Malle erinnern wenn ich jetzt aus dem Fenster in den Schneesturm schaue. Ich denke da sitzen wir alle in einem Boot und spätestens in 1 oder 2 Wochen haben auch wir den Frühling zurück.

 

Wettkampfplanung 2008

 

Aufgrund der Achillessehnenreizung, die ich hundertprozentig auskurieren möchte, steht meine Wettkampfplanung zumindest für die Monate April bis Juni noch nicht sicher fest.

Sicher eingeplant sind der Ironman Lake Placid am 20. Juli, der Regionalliga-Triathlon in Bamberg am 5. Juli und der Unterallgäu-Triathlon in Ottobeuren am 29. Juni. Anfang Juni werde ich mich zwischen dem Ironman70.3 in der Schweiz am 1. Juni und dem Kraichgau-Triathlon am 8. Juni entscheiden.

Ich rechne damit in Ende der nächsten Woche wieder mit dem Lauftraining beginnen zu können und sehe daher keine Schwierigkeiten bis zu meinem ersten Saisonhöhepunkt im Juli topfit zu werden.